Abenteuer Hausbau

Unser Weg zum eigenen Haus

Protokolle Ausstattungsbreatung

Seit meinem letzten Beitrag ist einiges an Zeit vergangen. Das lag zum einen daran, dass ich recht wenig Zeit hatte, zum anderen aber auch daran, dass nicht sooo viel passiert ist.

Ausstattungsprotokolle

Wir haben die Ausstattungsprotokolle von Weberhaus zurück erhalten, und auch gleich bearbeitet. Da muß man schon sehr genau kontrollieren – nicht weil Weberhaus hier etwa schlampig gearbeitet hätte, nein – im Gegenteil! Es war immer sehr gut aufbereitet und entsprach exakt dem was bei der Beratung besprochen wurde. Es ist vielmehr so, dass man mit etwas Abstand manche Dinge plötzlich anders sieht, oder auch durch Gespräche mit Freunden auf Dinge hingewiesen wird die einem so garnicht in den Sinn gekommen wären.

Jedenfalls haben wir nach der ersten Version auch eine zweite und eine dritte Version der Protokolle zur Kontrolle erhalten – und jedesmal waren unser Änderungswünsche eingeflossen, und penibel aufgezeichnet worden. Doch nach der dritten Version scheint nun alles in Ordnung zu sein, und wir konnten die Formulare zur Finanzierungsbestätigung mit dem finalen Preis an die Bank weitergeben. Diese füllt nun aus (2 Zeilen…) und dann werden wir die Formulare an Weberhaus schicken. Dann hätten wir alle Bauvoraussetzungen soweit erfüllt.

Und beim ersten Durchgang waren ja auch sämtliche Preise und Änderungen während der Ausstattungsbreratung mit eingeflossen. Ich hatte ja schon geschrieben dass mir vor dem Endpreis etwas gegraut hat – naja, was soll ich sagen, meine Befürchtung war teilweise berechtigt, besonders im Elektrobereich – da hatte ich meiner Fantasie freien lauf gelassen. Da musste ich dann wieder etwas korrigieren und die teuersten Dinge rausstreichen bzw. auf andere Weise lösen. Jetzt nach der dritten Version sind wir preislich da wo wir es erhofft hatten, und alles passt wieder soweit.

Man merkt schon, dass bei Weberhaus gut zu tun ist – die Bearbeitung durch unsere freundliche Beraterin Frau M. geht gefühlt Monate – real natürlich nur 1-2 Wochen pro Version. Aber diese Wartezeiten sind immer wieder quälend für Bauherren, weil sich danach der Preis des Hauses wieder ändert, und meistens kommt dann das Paket mit den Änderungen wenn man grad wieder keine Zeit hat und nicht damit gerechnet hat… naja. Jammern auf hohem Niveau.

Auch hier war eine Rücksprache mit Weberhaus jederzeit möglich, und auf Fragen wurde geduldig geantwortet. Wenn es auch mal ein zwei Tage länger gedauert hat – wir sind ja schließlich nicht die einzigen die bei Weberhaus bauen wollen…

Was die Preise angeht – wie ich finde sind die Gutschriften und Aufpreise sehr fair. Dennoch gibt es Dinge die man vielleicht besser selber machen sollte, oder zumindest sich überlegen sollte ob man das wirklich braucht. Manchmal überrascht einen auch die Technik etwas. So z.B. bei unserer Photovoltaik: Wir hatten 20 Module mit aufgenommen, und bei der Beratung wurde uns deutlich dass das rein ästhetisch gesehen „bescheiden“ aussieht in drei Reihen arrangiert. Dann haben wir das 21. Modul mit aufgenommen – dummerweise wird beim Schritt von 20 auf 21 Module der Wechselrichter auch eine Nummer größer erforderlich, was das ganze doch stark verteuern würde für das bisschen Leistung mehr. Also, kurzerhand wieder auf 18 Module runter – netter Nebeneffekt: Hier wurde der Wechselrichter wieder eine Nummer kleiner und die Gutschrift dementsprechend wieder größer 🙂

Baugebiet

An der zweiten Front – Fertigstellung des Baugebietes – hat sich zwar auch viel getan, aber leider keine Verbesserung der zeitlichen Prognose. Man liegt im Zeitplan, und hofft auf einen trockenen Winter. Wir auch.

Jedenfalls liegen die Abwasserrohre, und auch die Wasserleitungen sollen soweit drin sein. Mal schaun wie es weitergeht. Drückt uns die Daumen auf einen trockenen Winter ohne Frost und Schnee 🙂

Hausautomation

Mein Steckenpferd, die Hausautomation, wächst und gedeiht – gedanklich zumindest. Mir kommen immer mehr Ideen, und ich habe unzählige Dinge gedanklich vorbereitet. So wie es aussieht werde ich die KNX Sache doch früher als geplant in Betrieb nehmen müssen. Denn es gibt ein paar Dinge die ich nicht anders machen kann. Im Zuge der Preisoptimierung habe ich nämlich einige EnOcean Schalter „wegoptimiert“, die ich nun durch einen viel günstigeren KNX Schalter ersetzten möchte. Zudem werde ich die Präsenz-Melder in den Fluren gleich zu Beginn in Betrieb nehmen, um zu sehen was die taugen und eventuell die Schalter in den Fluren gleich weglassen zu können.

Aushub

Die Anfrage an den Aushubunternehmer läuft auch, da habe ich nächste Woche das Baustellengespräch um zu sehen was er für mich tun kann. Das läuft also alles soweit.

Gefühlslage

Jetzt wo wir wirklich wissen was das Haus kosten wird gehts mir gut. Wir können weiter planen, Kosten passen soweit, und auch sonst läuft alles. Zwar langsam, aber läuft. Wir können es kaum erwarten die Meldung „Baugebiet fertig“ zu erhalten. Ab dem Tag, an dem diese Worte fallen, läuft der Countdown…

 

Aussichten

Hier ein paar Bilder von meinem Bauplatz 😄

Aussicht von meiner zukünftigen Terrasse 👍

Aussicht nach Süden bzw. Westen bzw. Norden (von oben her)

Die Zisterne sitzt schon – dort ist meine Garageneinfahrt 😕

Ausstattungsberatung

So, heute will ich mal über unsere Ausstattungsberatung berichten. Vom 23. bis 25. August waren wir dazu in Linx bei WeberHaus. Unsere Kinder haben wir so lange bei Oma und Opa „geparkt“ – die hatten sicher mehr Spaß als wir 🙂

Bei längeren Texten ist es besser, das Fazit gleich am Anfang zu schreiben, da niemand bis zum Schluß ließt… 🙂 – daher:

Vorweg das Fazit:

Wir haben uns bei WeberHaus rundum wohl gefühlt. Angefangen vom Hotel – bis auf die Matratzen sehr empfehlenswert, extrem leckeres Frühstücksbuffet und freundliches Personal, und überaus günstig gelegen – über die Lage des Hotels an der Europabrücke in Kehl (Straßenbahn nach Straßburg direkt vor der Haustüre) bis hin zur Beratung und dem sehr freundlichen Peronal bei WeberHaus. Die Ausstattungsberaterin Frau M. war wirklich sehr nett, und hat uns zielstrebig und sicher durch alle Gewerke geführt. Wir wurden immer auf den Standard hingewiesen, und wo wir mal aus dem Standard ausgebrochen sind wurde uns immer auch eine kostengünstige Alternative angeboten. Sie hat uns auch bei allen Dingen, bei denen wir nicht so recht wussten was wir wollen, mit sicherem Instinkt weitergeholfen. Und wo sie mal nicht weitergewusst hat, ein kompetenter Kollege aus der Fertigung war jederzeit zur Hand, so konnten alle Fragen zu unserer vollsten Zufriedenheit geklärt werden. Sicher gab es Punkte, die uns nicht so gefallen haben (und über die ich mich im ersten Moment sehr aufgeregt habe), und wiederum andere Punkte, die uns sehr positiv überrascht haben – über alles konnte man reden und es wurden auch ausnahmslos Lösungen gefunden die für uns mehr als zufriedenstellend sind.  Noch haben wir zwar das Ergebnis nicht schriftlich in den Händen, jedoch denke – bzw. HOFFE – ich, dass wir preislich im Rahmen geblieben sind…


Und hier ist er: Der goldene Wasserhahn… es gibt ihn also doch!

Aber der Reihe nach:

Am Dienstag sind wir bereits angereist, um frisch und ausgeruht am Mittwoch bei Weberhaus „aufzuschlagen“. Doch zuerst haben wir nochmal das Musterhaus angeschaut und die Fliesenausstellung besucht. Danach ging es zurück nach Kehl, und dort hatten wir einen sehr entspannten Abend bei einem netten spanischen Restaurant.

Pünktlich um 9 Uhr trafen wir am nächsten Tag unsere Beraterin Frau M. im Foyer der World of Living, und legten gleich los.

  

Nach der Grundrissbesprechung (und geringen Änderungen, die aber alle kulanterweise möglich waren) ging es von aussen nach innen – also vom Dach über Aussenwand zur Innenausstattung. Hier zeigte sich wiedermal wie wertvoll ein Erfahrungsschatz aus unzähligen geplanten Häusern ist. Mit sicherer Hand führte uns Frau M. zu unseren Dachziegeln (im Standard) und half uns bei der farblichen Gestaltung unserer Aussenwände. Ästhetik ist ja nicht so meins…

Gewählt haben wir Ziegel in Grau, ähnlich unserem Sockelputz, und der Grundputz unseres Hauses wird ein dezenter Blauton mit grauen Farbakzenten um die Fenster:

Von der Aussenfarbe gingen wir zur Tür – das war recht einfach, Standardtüre in Grau. Dann ging es weiter mit der Treppe. Dort haben wir das Standardmodell etwas aufgehübscht – Buche ist zwar nett, aber sooo nett nun auch wieder nicht. Die Stufen werden einen anderen Farbton erhalten, ebenso werden die Wangen Cremefarben sein, und der Handlauf wird „ergonomisch“ im Farbton der Stufen: Links der Handlauf, rechts die Farben der Stufen und der Wange.

  

Danach ging es weiter mit der Auswahl der Fliesen… davor hatte ich am meisten Angst.

Doch das ging erstaunlich glatt. Zuerst suchten wir uns aus den Standard-Fliesen ein paar schöne Kombinationen aus, und dann schauten wir noch die anderen verfügbaren Fliesen durch. Trotz ca. 4-5 Standard-Modelle hatten es uns zwei Fliesen aus dem Aufpreis-Segment angetan… leider war zumindest eine davon sauteuer. Auch hier half uns Frau M. aus der Patsche – mit sicherer Hand zeigte sie uns eine Variante, die zwar auch aufpreispflichtig war, jedoch lediglich 6 Euro pro qm ausmachte. Zusammen mit einer Änderung im Fliesenplan – wir lassen nur die nötigsten Wände 1,20m hoch fliesen, und die Dusche raumhoch – hat das ganze lediglich 46€ Aufpreis für das komplette Bad gekostet. So kanns weitergehen!

Die Fliesen für das Gästebad haben wir gedanklich auch schon ausgewählt, doch der erste Tag war dann schon vorbei.

Abends nach kurzem Hotelaufenthalt sind wir nach dem Abendessen in Kehl dann mit der Straßenbahn direkt vor dem Hotel nach Straßburg gefahren – kann ich nur empfehlen! Diese Altstadt, die Fachwerkhäuser, die Stimmung, die kleinen Läden, die kleinen Cafes, einfach traumhaft. Nach einem Feierabendgetränk in einer Brasserie direkt vor dem Münster haben wir uns noch die Lichtershow angesehen, die dort im Sommer jeden Abend stattfindet. Es wird die Geschichte des Lichts in der Zeit (oder so ähnlich…) erzählt. Naja, muß man etwas Vorstellungskraft für haben, aber: Es war super! Danach gings mit der Straßenbahn wieder zurück zum Hotel.

   

Am nächten Morgen gings weiter mit den Bädern. Die Fliesen für das Gästebad haben wir endgültig festgelegt, und danach gings weiter mit den Amaturen. Hier sind wir im Gästebad im Standard geblieben, und in unserem Bad haben wir den Waschtisch rausgestrichen – das war erforderlich weil unser Wäscheabwurfschacht aus konstrukiven Gründen direkt neben dem Waschbecken liegt und wir das ganze gerne in einen Waschbecken-Unterschrank integriert hätten. Das WC oben ist ebenfalls standard, dafür haben wir die Dusche etwas aufgemöbelt… eine „Regendusche“ wirds geben, und auch die Badewanne ist eine Nummer größer als Doppelsitzer ausgeführt. Zudem noch eine Ablage an der Wand in Dusche und beim Bad, dafür musste dann auch die Badewannengarnitur geändert werden – sonst wäre kein Wasser in der Wanne gelandet…

Alles in allem wird das Bad wohl ein Highlight in unserem Haus. Und trotz aller Änderungen günstiger als ich gedacht hätte!

Nach den Bädern kam das Thema, das mich am meisten interessierte: Die Elektroplanung. Ich habe viel dafür vorbereitet, und etliche Stunden mit der Planung verbracht, und unendlich viel gelesen. Es wird im EG und OG – dank unserer Vorauswahl – eine EnOcean Steuerung geben, gepart mit einer „Handgestrickten“ Mini-KNX-Verkabelung. Im UG wird eine Standard-Installation sein, das bleibt alles Standard.

Angefangen haben wir mit dem UG. Dort kam dann der größte Schock dieser drei Tage… in unseren Aussenwänden ist – dank der notwendigen Druckwasserabdichtung – keine Installation möglich, es sei denn wir machen die dickeren Wände zu einem nicht unerheblichen Aufpreis rein. Das hat mich etwas überrascht, da ich während meiner Elektroplanung keinen Gedanken daran verschwendet hatte dass das nicht gehen soll. In den Plänen war auch kein Hinweis diesbezüglich, wohingegen ein Hinweis zur Leitungsführung für das Wasser / Abwasser sehr wohl drin war.

Unsere Beraterin war dann kurz auch mal etwas aus der Spur, hat aber dann jedoch sehr schnell und professionell reagiert und das Problem zur Klärung an unseren Projektleiter verwiesen – und kurzerhand haben wir dann den Keller erstmal zur Seite gelegt, und mit dem EG weitergemacht. Nach einem Kaffee gings dann auch wieder bei mir, und wir sind zielstrebig durch die Räume durch. Hier konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen, und habe jeden meiner Wünsche auch erfüllt bekommen – zumindest so lange noch Platz auf dem Plan war für die Zeichnung 🙂

Was das finanziell bedeutet erfahre ich erst wenn ich das Beratungsprotokoll bekomme… ich gebe zu, ich habe etwas Bammel davor…

Naja, jedenfalls bekomme ich in jedem Raum hinter dem Lichtschalter meine KNX Leerdose, um hier nachjustieren zu können. Und mein Leerdose für die Visualisierung. Und meine Netzwerkdosen. Und die Dosen für die Lautsprecher. Und die Leerdosen für die Antennen. Und die Dosen für unvorhergesehenes…

Die schlechte Nachricht: Ich muss alles, was ich in Eigenleistung machen will, innerhalb zwei Tage verlegt haben… Oh manoman…

Die beste Wand steht im Wohnzimmer… hoffentlich hält die noch zusammen vor lauter Leerdosen und Steckdosen und Lautsprecherdosen…

Naja. Das Obergeschoss war vergleichsweise harmlos. Standard halt. Bis auf den Flur…

Aber mehr verrate ich erstmal nicht, erst muß es alles auch funktionieren 🙂

Nach dem OG war auch schon der zweite Tag rum, und wir haben uns einen Ausflug ins Kino gegönnt. Was man alles so tun kann ohne kleine Kinder… 😉

Am dritten Tag durften wir ausschlafen. Frau M. hat uns auf 10 Uhr einbestellt, so lange konnte sie noch verschiedene Fragen klären, und auch den Elektromeister einbestellen. Er erklärte mir, wie die Verkabelung so aussehen wird, das hat mir einiges klar gemacht. Das war sehr erhellend, und jetzt weiß ich auch dass alles gut werden wird 🙂

Danach trafen wir endlich unseren Projektleiter, um mit ihm noch ein paar Besonderheiten unseres Baus zu besprechen: Da unser Baugrund vermutlich nicht vor März 2018 fertig sein wird, gibt es hier von Gemeindeseite her eine sehr ärgerliche Verzögerung. Hier war WeberHaus aber auch sehr kulant, und so haben wir gemeinsam eine Lösung für uns gefunden die mich sehr positiv gestimmt hat.

Nach diesem Gespräch gabs dann noch das letzte Bauherren-Mittagessen in der World of Living – wie jeden Tag mit Tischservice, Glas Sekt zur Begrüßung, und reservierten Tischen. Es war immer sehr lecker, kann ich nur empfehlen!

Nach dem Mittagessen sind wir dann gleich losgedüst, um unsere Kinder nach drei Tagen endlich wieder in den Arm nehmen zu können! Nach der Begrüßung wussten wir, für wen wir das alles machen – unsere Kinder sind uns halt doch das wichtigste auf der Welt. Das strahlen in den kleinen Äuglein – mit nichts auf der Welt zu bezahlen!

Als Belohnung für das tapfere warten auf Mama und Papa gabs dann einen Rummel-Besuch in Eberbach und am nächsten Tag einen Zoobesuch in Karlsruhe 🙂

Geplante Eigenleistung

Die KNX Verkabelung werde ich selber machen, das ist wesentlich günstiger als machen lassen. Ich lasse bei jedem Lichtischalter in den Wohnräumen eine Leerdose unter einen Lichtschalter setzen (ja, bei EnOcean braucht man keine Dose für einen Lichtschalter). In diese Dose kommt dann ein KNX Kabel, welches bei Bedarf dann verwendet werden kann. Z.B. für einen schicken Lichtschalter, ein Touchscreen, oder etwas anderes schönes. KNX bietet unendliche Möglichkeiten. Zum Thema Hausautomation werde ich bei Gelegenheit noch einen eigenen Artikel schreiben.

Lautsprecherkabel werde ich auch selber machen. Mit Leerrohren vermutlich, um bei Bedarf was anderes nachziehen zu können…

Netzwerk / Homeway haben wir auch rausgenommen und werden das in Eigenleistung machen.

Fernsehkabel machen wir auch selber in die einzelnen Räume. Eventuell machen wir auch die vier Coax Leitungen vom Dach zum Installationsraum selber.

Waschbecken Badezimmer OG machen wir selbst. Eventuell auch noch das WC OG/EG sowie Waschbecken EG. Muss erstmal schauen was ich so günstiges finde, falls es preislich ansprechend ist werden wir das selber machen.

Elektroinstallation innenwände im UG machen wir selbst.

Badezimmer UG werden wir komplett selber machen.

Eventuell machen wir die Frischlufttürme für unsere Lüftung selber. Muss aber erstmal schauen was das genau bedeutet und woher ich die bekomme. Preislich interessant ist das allemal.

Fliesen im Flur und Küche sowie im Bad UG machen wir auch selber, genauso alle anderen Bodenbeläge (also alles ausser den Bädern EG/OG).

Malerarbeiten komplett machen wir selber.

Türen ausser der Haustür machen wir selber.

Lessons Learned

  • Aussenwände sind heilig! Besonders bei energieeffizienten Häusern und wasserdichten Kellern.
  • Vorbereitung ist alles! Alles was man vorbereitet hat, spart am Ende Geld und Zeit.
  • Zähle nicht nur die Steckdosen vorher, sondern auch die Schalter – auch deren Anzahl ist im Standard begrenzt…
  • Leerdosen kann man nicht genug haben.
  • Fliesenbordüren oder Mosaik sind scheinbar aus Gold gemacht.
  • Bemustere so viel wie möglich rein, rausstreichen geht immer.
  • Spare nicht bei Dingen die sich nicht mehr so leicht ändern lassen. z.B. bei der Treppe
  • Es gibt nichts worüber man nicht sprechen kann.
  • Es gibt keinen noch so ausgefallenen Wunsch, der nicht schon mal verlangt worden wäre.

Gefühlslage

Etwas entspannter als vor der Beratung. Ich weiß nun die Antworten auf ein paar meiner drängendsten Fragen, und wir haben unser Haus vernünftig ausgestattet um darin gut wohnen zu können. Alles in allem gehts uns mit den Entscheidungen ganz gut, ein paar Fragen sind noch in der Klärung, und wir freuen uns auf das Protokoll der Beratung.

 

Es geht los…

Sitze gerade im Zug nach Offenburg – dort holt mich Wiebe ab, und dann gehts zu Weberhaus… morgen ist Ausstattungsberatung 😊

Ich bin total aufgeregt…

Bauausschuss-Sitzung

So, heute war die Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde. Naja, was soll ich sagen: der Anfahrtsweg war länger als der Sitzungspunkt gedauert hat. Das Einvernehmen der Gemeinde zu unserem Bauantrag wurde einstimmig erteilt – als nächstes kommt das Landratsamt dran mit der eigentlichen Genehmigung. Das geht hoffentlich genauso schnell 😄

Jetzt gibts erstmal ein Glas Sekt auf den erfolgreichen Zwischenschritt…

Und weiter gehts…

Inzwischen „überschlagen“ sich die Ereignisse… aber alles der Reihe nach:

Dachvorsprung

Nach dem Plancheck erhielten wir einen Anruf von Weberhaus bezüglich unseres Dachvorsprunges. Bestellt hatten wir im Werkvertrag einen Dachvorsprung „Modern“, welcher bei unserem Haus Standard ist. Geplant wurde ein Dachvorsprung „Standard“, welcher gegenüber „Modern“ weiter heraussteht und auch teurer ist. Im Werk fiel das beim Plancheck natürlich dann auf, und glücklicherweise dachte sich der Projektleiter, er frägt sicherheitshalber bei mir nochmal nach ob wir uns dessen bewusst sind was wir da nun schlussendlich gebaut bekommen. Waren wir uns natürlich nicht bewusst. Um das Dach habe ich mir bisher am wenigsten Gedanken gemacht.

Verwirrung komplett… es hat sich herausgestellt dass wir das einfach falsch verstanden hatten, den „Standard“ war für mich Standard, aber das war es eben nicht, sondern „Modern“… na, kommt ihr da noch mit? Nein? Ich zuerst auch nicht…

Aber dann hat sich das alles in einem Gespräch mit unserem Verkaufsberater klären lassen, er hat uns den Sachverhalt erklärt und Weberhaus hat uns Fotos der Dachvorsprünge geschickt. Sieht gut aus, nehmen wir. Alles kein Drama und Dank der unkomplizierten und schnellen Arbeit von Weberhaus und unserer Architektin konnten wir diesen Schlamassel wieder gerade rücken. Unbürokratisch und schnell und einfach – perfekt! Danke an alle beteiligten, das war mir unendlich peinlich dass mir das so nicht aufgefallen war.

Retentions-Zisterne

Nächster Punkt war dann eine kleine „Hiobsbotschaft“: Bei der Planung unserer Garage konnten wir noch wünsche äußern wo denn die Zisterne hinkommen soll, die die Gemeinde bei der Erschließung in alle Grundstücke einbaut. Haben wir auch gemacht – überall, nur nicht bei der Garage. Unsere Architektin hat das dann dem Vermessungsbüro weitergegeben, diese haben die Pläne korrekt geändert und an die Baufirma weitergeben – und dort ist das dann irgendwie nicht an die Baustelle gekommen. Die Zisterne wurde nach den original Plänen gebaut. Jetzt ist die Zisterne genau da wo sie eigentlich nicht sein soll – nämlich auf dem Platz, an dem unsere Garage hinkommen soll. Das bedeutet für mich, ich kann dort keine Fertiggarage hinstellen, aber Carport oder gemauerte Garage wären problemlos möglich.

Also zusammenfassend: Von unserer Seite bis hin zum Vermessungsbüro wurde alles richtig gemacht, aber dann halt nicht so umgesetzt. Das ist ärgerlich, aber in anbetracht dessen, dass wir sowieso keine Fertiggarage machen wollen erstmal kein großes Problem. Schön ist anderst, aber der Aufwand das zu ändern wäre vermutlich mit einer weiteren Verzögerung einhergegangen, das wollte ich jetzt auch wieder nicht.

Bauantrag und Bemusterung

Und zu guter Letzt kam dann noch zwei schöne Infos:

  1. Unser Bemusterungstermin wurde auf den 23. August festgelegt – Urlaub wurde genehmigt, Babysitter ist organisiert und Hotel ist reserviert
  2. Unser Bauantrag ist fertig und wurde von uns feierlich auf dem Rathaus abgegeben 🙂 

Gemeinderatssitzung für den Bauantrag ist am 17. Juli, aber parallel wird schon die Nachbarschaftsanhöhrung gemacht werden usw…
Gefühlslage

Irgendwo zwischen Euphorie und Angst. Wir freuen uns total dass es weitergeht, wir haben großes Vertrauen in Weberhaus und unsere Ansprechpartner, aber wir haben auch etwas Angst dass wir wichtige Dinge übersehen oder vergessen. Deswegen beschäftige ich mich jetzt intensiv mit der Vorbereitung auf den Bemusterungstermin, um blos nichts zu übersehen und möglichst schon im Vorfeld zu wissen was wir wollen.

Trotzdem überwiegt die Vorfreude auf unser neues Haus!

Etwas großes ist angekommen…

… und zwar der Bauantrag. Ganz schön mächtig das ganze… jetzt wird mir auch klar warum die Bearbeitung auf den Ämtern so lange gehen soll…


Der wird jetzt unterschrieben und dann geht das ganze „feierlich“ abgegeben. Mir tut jetzt schon die Hand weh wenn ich dran denke…

Plancheck: Check ✅

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Weberhaus hat den Plancheck abgeschlossen und produktionstechnisch die Pläne geprüft – es gab nur geringfügige Änderungen, die unsere Architektin auch sofort eingearbeitet hat. Damit ist der erste Meilenstein erreicht – und was soll ich sagen: die Buchhaltung bei Weberhaus arbeitet genauso schnell und hat uns die Rechnung für die erste vertraglich vereinbarte Abschlagszahlung geschickt. Da hätten sie sich ruhig Zeit lassen können… 😄
Scherz beiseite – da Weberhaus ordentlich und schnell gearbeitet hat ist das ja auch berechtigt. 

Jetzt gehen die Pläne zum Vermessungsbüro, welches die Lagepläne erstellt und dann kann der Bauantrag eingereicht werden. 

Außerdem haben wir den Termin für unsere Ausstattungsberatung erhalten – im September ist es soweit. Dürfte nach unserem Geschmack durchaus früher sein, aber naja. Vielleicht wird noch ein Termin frei. 

Es geht vorwärts…

Notartermin!

So, jetzt ist es amtlich: wir sind Eigentümer des Grundstücks mit der Nr. 4897 😊

Mit uns waren noch vier andere Käufer da, um den Termin schneller abzuwickeln. 

Jetzt heißt es warten auf das Finanzamt – denn erst wenn das Finanzamt den Steuerbescheid für den Grunderwerb ausgestellt hat kann anschließend die Grundschuld eingetragen werden – und ohne Grundschuld kein Geld von der Bank. Eigentlich ein Teufelskreis, aber das bekommen wir hin. 

Jetzt gibts erstmal ein Sektfrühstück! Das wird jetzt gefeiert 😊🍾

Im (Süd-)Westen nichts neues…

… oder zumindest fast nichts neues. Nachdem nun unser Urlaub durch ist (Teneriffa – immer eine Reise wert!), die ganze Familie einmal durch Krankheit flachgelegen ist, hier ein Update:

In den letzten Wochen liefen diverse Dinge im Hintergrund, von denen ich nun heute auch mal was berichten will.

Plaung und Vorbereitung

Unsere Architektin hat wie bereits erwähnt die Planung abgeschlossen und bereits vor vier Wochen an Weberhaus zum Plancheck eingereicht. Dort wird gerade intensiv geprüft, das Ergebnis dürfte in den nächsten Wochen feststehen. Ausserdem wird das Bodengutachten in dieser Woche erstellt, was sehr positiv ist, da ich hier mit einer großen Verzögerung aufgrund der noch laufenden Erschließungsarbeiten gerechnet hatte – aber auf dem kleinen Dienstweg klappt das nun gut. Somit sind wir auf dem Weg zum Bauantrag einen guten Schritt weiter, und ich habe Hoffnung dass wir das alles noch vor September erledigt bekommen. Schaut nicht schlecht aus!

Die Küchenplanung und der Küchenkauf sind auch abgeschlossen… mein lieber Schwan! Ich schrieb ja bereits, dass mir vor dem Angebot etwas gegraut hat… nein, Scherz! Alles wunderbar, sämtliche Wünsche sind drin, ein super Herd mit Induktionsfeld, Backofen in Stehhöhe, viel Arbeitsfläche, undundund… und alles zu einem sehr guten Preis. Unser Küchenbauer hat uns dann die Anschlusspläne usw. zur Verfügung gestellt, diese sind bereits bei Weberhaus und werden dann bei der Bemusterung benötigt. Die Küche für die ELW haben wir noch nicht festgelegt, da will ich noch das eine oder andere Angebot anschauen.

Wir haben schon mal vorbereitend eine Lichtplanung erstellen lassen, und haben uns von einem Fachmann von „Lichtraum Freiburg“ über die verschiedenen Möglichkeiten beraten lassen. Absolutes „Must-Have“ sind heutzutage Decken-Spots mit LED Beleuchtung, da werden wir voraussichtlich auch regen Gebrauch davon machen. Jedoch nicht so in dem Umfang wie unser Lichtplaner hier vorgeschlagen hat, das würde unser Budget vermutlich sprengen. Dennoch sind sehr schöne Ideen dabei, und man sieht dass man doch einiges falsch machen kann wenn man – so wie wir – keine Ahnung davon hat… Sobald dann das Haus steht werden wir uns nochmal dort umschauen und entsprechend Lampen kaufen – wir haben beschlossen dass wir die Lampen erst kaufen wenn wir die Räume gesehen haben, was sicherlich Sinn macht.

Unsere vorbereitende Steckdosen- und restliche Elektroplanung ist auch gerade am laufen, hier hilft mir ein sehr fachkundiger Arbeitskollege. Auch hier zeigt sich: Man sollte Ahnung und etwas Erfahrung haben damit man Steckdosen da hin setzt wo sie auch hingehören.

Eigentlich müssten wir diese Planungen nicht im Vorfeld machen, das macht alles Weberhaus bei der Ausstattungsberatung mit den Fachberatern, und ich bin überzeugt dass das auch gut wird mit denen – aber wir sind lieber gut vorbereitet, können so besser einschätzen wo Mehrkosten auf uns zukommen, und sparen bei der Beratung im Werk Zeit weil wir schon ziemlich genau wissen was wir wo wollen. Die eingesparte Zeit können wir sicher gut an anderen Stellen gebrauchen wo wir noch so gar keine Ahnung habe was wir wollen…

Aber auch hier ein dickes Lob an Weberhaus: Die Grundausstattung laut Ausstattungsbeschreibung ist sehr umfangreich und sollte durchaus ausreichen (+- ein paar Dosen hier und da, was aber nicht sonderlich ins Gewicht fällt).

Grundstück

Schlechte Nachrichten gabs von der Erschließungs-Front: Die Gemeinde hat mitgeteilt, daß die Erschließungsarbeiten aufgrund zusätzlicher Baumaßnahmen um „mehrere Wochen“ verzögert werden… und da ist noch kein verregneter Sommer usw. mit drin… das könnte noch ärgerlich werden – aber jetzt schauen wir mal wie sich das entwickelt.

Unseren Notartermin für den Grundstückskauf haben wir auch erhalten, nächste Woche ist es soweit… ab dann gibts wirklich kein Zurück mehr… hoffentlich kommt die Bank nun auch in die Gänge und ich kann die Grundschuld gleich mit eintragen lassen… ansonsten gibts halt noch einen zweiten Termin beim Notar.

Persönliches Befinden

Etwas entspannter als beim letzten mal. Ich bin zuversichtlicher geworden, nachdem doch immer wieder positive Nachrichten eingetroffen sind – abgesehen von der Verzögerung bei der Erschließung läuft jetzt alles seinen Gang, ich habe eine Ahnung wann wo was laufen wird, bin mir über die Finanzierung im klaren, habe (noch) einen Überblick über die Kosten… passt momentan alles noch. Als nächstes steht der Abschluss des Planchecks im Vordergrund, und dann wäre der Bauantrag an der Reihe.

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