Abenteuer Hausbau

Unser Weg zum eigenen Haus

Aussichten

Hier ein paar Bilder von meinem Bauplatz 😄

Aussicht von meiner zukünftigen Terrasse 👍

Aussicht nach Süden bzw. Westen bzw. Norden (von oben her)

Die Zisterne sitzt schon – dort ist meine Garageneinfahrt 😕

Ausstattungsberatung

So, heute will ich mal über unsere Ausstattungsberatung berichten. Vom 23. bis 25. August waren wir dazu in Linx bei WeberHaus. Unsere Kinder haben wir so lange bei Oma und Opa „geparkt“ – die hatten sicher mehr Spaß als wir 🙂

Bei längeren Texten ist es besser, das Fazit gleich am Anfang zu schreiben, da niemand bis zum Schluß ließt… 🙂 – daher:

Vorweg das Fazit:

Wir haben uns bei WeberHaus rundum wohl gefühlt. Angefangen vom Hotel – bis auf die Matratzen sehr empfehlenswert, extrem leckeres Frühstücksbuffet und freundliches Personal, und überaus günstig gelegen – über die Lage des Hotels an der Europabrücke in Kehl (Straßenbahn nach Straßburg direkt vor der Haustüre) bis hin zur Beratung und dem sehr freundlichen Peronal bei WeberHaus. Die Ausstattungsberaterin Frau M. war wirklich sehr nett, und hat uns zielstrebig und sicher durch alle Gewerke geführt. Wir wurden immer auf den Standard hingewiesen, und wo wir mal aus dem Standard ausgebrochen sind wurde uns immer auch eine kostengünstige Alternative angeboten. Sie hat uns auch bei allen Dingen, bei denen wir nicht so recht wussten was wir wollen, mit sicherem Instinkt weitergeholfen. Und wo sie mal nicht weitergewusst hat, ein kompetenter Kollege aus der Fertigung war jederzeit zur Hand, so konnten alle Fragen zu unserer vollsten Zufriedenheit geklärt werden. Sicher gab es Punkte, die uns nicht so gefallen haben (und über die ich mich im ersten Moment sehr aufgeregt habe), und wiederum andere Punkte, die uns sehr positiv überrascht haben – über alles konnte man reden und es wurden auch ausnahmslos Lösungen gefunden die für uns mehr als zufriedenstellend sind.  Noch haben wir zwar das Ergebnis nicht schriftlich in den Händen, jedoch denke – bzw. HOFFE – ich, dass wir preislich im Rahmen geblieben sind…


Und hier ist er: Der goldene Wasserhahn… es gibt ihn also doch!

Aber der Reihe nach:

Am Dienstag sind wir bereits angereist, um frisch und ausgeruht am Mittwoch bei Weberhaus „aufzuschlagen“. Doch zuerst haben wir nochmal das Musterhaus angeschaut und die Fliesenausstellung besucht. Danach ging es zurück nach Kehl, und dort hatten wir einen sehr entspannten Abend bei einem netten spanischen Restaurant.

Pünktlich um 9 Uhr trafen wir am nächsten Tag unsere Beraterin Frau M. im Foyer der World of Living, und legten gleich los.

  

Nach der Grundrissbesprechung (und geringen Änderungen, die aber alle kulanterweise möglich waren) ging es von aussen nach innen – also vom Dach über Aussenwand zur Innenausstattung. Hier zeigte sich wiedermal wie wertvoll ein Erfahrungsschatz aus unzähligen geplanten Häusern ist. Mit sicherer Hand führte uns Frau M. zu unseren Dachziegeln (im Standard) und half uns bei der farblichen Gestaltung unserer Aussenwände. Ästhetik ist ja nicht so meins…

Gewählt haben wir Ziegel in Grau, ähnlich unserem Sockelputz, und der Grundputz unseres Hauses wird ein dezenter Blauton mit grauen Farbakzenten um die Fenster:

Von der Aussenfarbe gingen wir zur Tür – das war recht einfach, Standardtüre in Grau. Dann ging es weiter mit der Treppe. Dort haben wir das Standardmodell etwas aufgehübscht – Buche ist zwar nett, aber sooo nett nun auch wieder nicht. Die Stufen werden einen anderen Farbton erhalten, ebenso werden die Wangen Cremefarben sein, und der Handlauf wird „ergonomisch“ im Farbton der Stufen: Links der Handlauf, rechts die Farben der Stufen und der Wange.

  

Danach ging es weiter mit der Auswahl der Fliesen… davor hatte ich am meisten Angst.

Doch das ging erstaunlich glatt. Zuerst suchten wir uns aus den Standard-Fliesen ein paar schöne Kombinationen aus, und dann schauten wir noch die anderen verfügbaren Fliesen durch. Trotz ca. 4-5 Standard-Modelle hatten es uns zwei Fliesen aus dem Aufpreis-Segment angetan… leider war zumindest eine davon sauteuer. Auch hier half uns Frau M. aus der Patsche – mit sicherer Hand zeigte sie uns eine Variante, die zwar auch aufpreispflichtig war, jedoch lediglich 6 Euro pro qm ausmachte. Zusammen mit einer Änderung im Fliesenplan – wir lassen nur die nötigsten Wände 1,20m hoch fliesen, und die Dusche raumhoch – hat das ganze lediglich 46€ Aufpreis für das komplette Bad gekostet. So kanns weitergehen!

Die Fliesen für das Gästebad haben wir gedanklich auch schon ausgewählt, doch der erste Tag war dann schon vorbei.

Abends nach kurzem Hotelaufenthalt sind wir nach dem Abendessen in Kehl dann mit der Straßenbahn direkt vor dem Hotel nach Straßburg gefahren – kann ich nur empfehlen! Diese Altstadt, die Fachwerkhäuser, die Stimmung, die kleinen Läden, die kleinen Cafes, einfach traumhaft. Nach einem Feierabendgetränk in einer Brasserie direkt vor dem Münster haben wir uns noch die Lichtershow angesehen, die dort im Sommer jeden Abend stattfindet. Es wird die Geschichte des Lichts in der Zeit (oder so ähnlich…) erzählt. Naja, muß man etwas Vorstellungskraft für haben, aber: Es war super! Danach gings mit der Straßenbahn wieder zurück zum Hotel.

   

Am nächten Morgen gings weiter mit den Bädern. Die Fliesen für das Gästebad haben wir endgültig festgelegt, und danach gings weiter mit den Amaturen. Hier sind wir im Gästebad im Standard geblieben, und in unserem Bad haben wir den Waschtisch rausgestrichen – das war erforderlich weil unser Wäscheabwurfschacht aus konstrukiven Gründen direkt neben dem Waschbecken liegt und wir das ganze gerne in einen Waschbecken-Unterschrank integriert hätten. Das WC oben ist ebenfalls standard, dafür haben wir die Dusche etwas aufgemöbelt… eine „Regendusche“ wirds geben, und auch die Badewanne ist eine Nummer größer als Doppelsitzer ausgeführt. Zudem noch eine Ablage an der Wand in Dusche und beim Bad, dafür musste dann auch die Badewannengarnitur geändert werden – sonst wäre kein Wasser in der Wanne gelandet…

Alles in allem wird das Bad wohl ein Highlight in unserem Haus. Und trotz aller Änderungen günstiger als ich gedacht hätte!

Nach den Bädern kam das Thema, das mich am meisten interessierte: Die Elektroplanung. Ich habe viel dafür vorbereitet, und etliche Stunden mit der Planung verbracht, und unendlich viel gelesen. Es wird im EG und OG – dank unserer Vorauswahl – eine EnOcean Steuerung geben, gepart mit einer „Handgestrickten“ Mini-KNX-Verkabelung. Im UG wird eine Standard-Installation sein, das bleibt alles Standard.

Angefangen haben wir mit dem UG. Dort kam dann der größte Schock dieser drei Tage… in unseren Aussenwänden ist – dank der notwendigen Druckwasserabdichtung – keine Installation möglich, es sei denn wir machen die dickeren Wände zu einem nicht unerheblichen Aufpreis rein. Das hat mich etwas überrascht, da ich während meiner Elektroplanung keinen Gedanken daran verschwendet hatte dass das nicht gehen soll. In den Plänen war auch kein Hinweis diesbezüglich, wohingegen ein Hinweis zur Leitungsführung für das Wasser / Abwasser sehr wohl drin war.

Unsere Beraterin war dann kurz auch mal etwas aus der Spur, hat aber dann jedoch sehr schnell und professionell reagiert und das Problem zur Klärung an unseren Projektleiter verwiesen – und kurzerhand haben wir dann den Keller erstmal zur Seite gelegt, und mit dem EG weitergemacht. Nach einem Kaffee gings dann auch wieder bei mir, und wir sind zielstrebig durch die Räume durch. Hier konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen, und habe jeden meiner Wünsche auch erfüllt bekommen – zumindest so lange noch Platz auf dem Plan war für die Zeichnung 🙂

Was das finanziell bedeutet erfahre ich erst wenn ich das Beratungsprotokoll bekomme… ich gebe zu, ich habe etwas Bammel davor…

Naja, jedenfalls bekomme ich in jedem Raum hinter dem Lichtschalter meine KNX Leerdose, um hier nachjustieren zu können. Und mein Leerdose für die Visualisierung. Und meine Netzwerkdosen. Und die Dosen für die Lautsprecher. Und die Leerdosen für die Antennen. Und die Dosen für unvorhergesehenes…

Die schlechte Nachricht: Ich muss alles, was ich in Eigenleistung machen will, innerhalb zwei Tage verlegt haben… Oh manoman…

Die beste Wand steht im Wohnzimmer… hoffentlich hält die noch zusammen vor lauter Leerdosen und Steckdosen und Lautsprecherdosen…

Naja. Das Obergeschoss war vergleichsweise harmlos. Standard halt. Bis auf den Flur…

Aber mehr verrate ich erstmal nicht, erst muß es alles auch funktionieren 🙂

Nach dem OG war auch schon der zweite Tag rum, und wir haben uns einen Ausflug ins Kino gegönnt. Was man alles so tun kann ohne kleine Kinder… 😉

Am dritten Tag durften wir ausschlafen. Frau M. hat uns auf 10 Uhr einbestellt, so lange konnte sie noch verschiedene Fragen klären, und auch den Elektromeister einbestellen. Er erklärte mir, wie die Verkabelung so aussehen wird, das hat mir einiges klar gemacht. Das war sehr erhellend, und jetzt weiß ich auch dass alles gut werden wird 🙂

Danach trafen wir endlich unseren Projektleiter, um mit ihm noch ein paar Besonderheiten unseres Baus zu besprechen: Da unser Baugrund vermutlich nicht vor März 2018 fertig sein wird, gibt es hier von Gemeindeseite her eine sehr ärgerliche Verzögerung. Hier war WeberHaus aber auch sehr kulant, und so haben wir gemeinsam eine Lösung für uns gefunden die mich sehr positiv gestimmt hat.

Nach diesem Gespräch gabs dann noch das letzte Bauherren-Mittagessen in der World of Living – wie jeden Tag mit Tischservice, Glas Sekt zur Begrüßung, und reservierten Tischen. Es war immer sehr lecker, kann ich nur empfehlen!

Nach dem Mittagessen sind wir dann gleich losgedüst, um unsere Kinder nach drei Tagen endlich wieder in den Arm nehmen zu können! Nach der Begrüßung wussten wir, für wen wir das alles machen – unsere Kinder sind uns halt doch das wichtigste auf der Welt. Das strahlen in den kleinen Äuglein – mit nichts auf der Welt zu bezahlen!

Als Belohnung für das tapfere warten auf Mama und Papa gabs dann einen Rummel-Besuch in Eberbach und am nächsten Tag einen Zoobesuch in Karlsruhe 🙂

Geplante Eigenleistung

Die KNX Verkabelung werde ich selber machen, das ist wesentlich günstiger als machen lassen. Ich lasse bei jedem Lichtischalter in den Wohnräumen eine Leerdose unter einen Lichtschalter setzen (ja, bei EnOcean braucht man keine Dose für einen Lichtschalter). In diese Dose kommt dann ein KNX Kabel, welches bei Bedarf dann verwendet werden kann. Z.B. für einen schicken Lichtschalter, ein Touchscreen, oder etwas anderes schönes. KNX bietet unendliche Möglichkeiten. Zum Thema Hausautomation werde ich bei Gelegenheit noch einen eigenen Artikel schreiben.

Lautsprecherkabel werde ich auch selber machen. Mit Leerrohren vermutlich, um bei Bedarf was anderes nachziehen zu können…

Netzwerk / Homeway haben wir auch rausgenommen und werden das in Eigenleistung machen.

Fernsehkabel machen wir auch selber in die einzelnen Räume. Eventuell machen wir auch die vier Coax Leitungen vom Dach zum Installationsraum selber.

Waschbecken Badezimmer OG machen wir selbst. Eventuell auch noch das WC OG/EG sowie Waschbecken EG. Muss erstmal schauen was ich so günstiges finde, falls es preislich ansprechend ist werden wir das selber machen.

Elektroinstallation innenwände im UG machen wir selbst.

Badezimmer UG werden wir komplett selber machen.

Eventuell machen wir die Frischlufttürme für unsere Lüftung selber. Muss aber erstmal schauen was das genau bedeutet und woher ich die bekomme. Preislich interessant ist das allemal.

Fliesen im Flur und Küche sowie im Bad UG machen wir auch selber, genauso alle anderen Bodenbeläge (also alles ausser den Bädern EG/OG).

Malerarbeiten komplett machen wir selber.

Türen ausser der Haustür machen wir selber.

Lessons Learned

  • Aussenwände sind heilig! Besonders bei energieeffizienten Häusern und wasserdichten Kellern.
  • Vorbereitung ist alles! Alles was man vorbereitet hat, spart am Ende Geld und Zeit.
  • Zähle nicht nur die Steckdosen vorher, sondern auch die Schalter – auch deren Anzahl ist im Standard begrenzt…
  • Leerdosen kann man nicht genug haben.
  • Fliesenbordüren oder Mosaik sind scheinbar aus Gold gemacht.
  • Bemustere so viel wie möglich rein, rausstreichen geht immer.
  • Spare nicht bei Dingen die sich nicht mehr so leicht ändern lassen. z.B. bei der Treppe
  • Es gibt nichts worüber man nicht sprechen kann.
  • Es gibt keinen noch so ausgefallenen Wunsch, der nicht schon mal verlangt worden wäre.

Gefühlslage

Etwas entspannter als vor der Beratung. Ich weiß nun die Antworten auf ein paar meiner drängendsten Fragen, und wir haben unser Haus vernünftig ausgestattet um darin gut wohnen zu können. Alles in allem gehts uns mit den Entscheidungen ganz gut, ein paar Fragen sind noch in der Klärung, und wir freuen uns auf das Protokoll der Beratung.

 

Es geht los…

Sitze gerade im Zug nach Offenburg – dort holt mich Wiebe ab, und dann gehts zu Weberhaus… morgen ist Ausstattungsberatung 😊

Ich bin total aufgeregt…

Bauausschuss-Sitzung

So, heute war die Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde. Naja, was soll ich sagen: der Anfahrtsweg war länger als der Sitzungspunkt gedauert hat. Das Einvernehmen der Gemeinde zu unserem Bauantrag wurde einstimmig erteilt – als nächstes kommt das Landratsamt dran mit der eigentlichen Genehmigung. Das geht hoffentlich genauso schnell 😄

Jetzt gibts erstmal ein Glas Sekt auf den erfolgreichen Zwischenschritt…

Und weiter gehts…

Inzwischen „überschlagen“ sich die Ereignisse… aber alles der Reihe nach:

Dachvorsprung

Nach dem Plancheck erhielten wir einen Anruf von Weberhaus bezüglich unseres Dachvorsprunges. Bestellt hatten wir im Werkvertrag einen Dachvorsprung „Modern“, welcher bei unserem Haus Standard ist. Geplant wurde ein Dachvorsprung „Standard“, welcher gegenüber „Modern“ weiter heraussteht und auch teurer ist. Im Werk fiel das beim Plancheck natürlich dann auf, und glücklicherweise dachte sich der Projektleiter, er frägt sicherheitshalber bei mir nochmal nach ob wir uns dessen bewusst sind was wir da nun schlussendlich gebaut bekommen. Waren wir uns natürlich nicht bewusst. Um das Dach habe ich mir bisher am wenigsten Gedanken gemacht.

Verwirrung komplett… es hat sich herausgestellt dass wir das einfach falsch verstanden hatten, den „Standard“ war für mich Standard, aber das war es eben nicht, sondern „Modern“… na, kommt ihr da noch mit? Nein? Ich zuerst auch nicht…

Aber dann hat sich das alles in einem Gespräch mit unserem Verkaufsberater klären lassen, er hat uns den Sachverhalt erklärt und Weberhaus hat uns Fotos der Dachvorsprünge geschickt. Sieht gut aus, nehmen wir. Alles kein Drama und Dank der unkomplizierten und schnellen Arbeit von Weberhaus und unserer Architektin konnten wir diesen Schlamassel wieder gerade rücken. Unbürokratisch und schnell und einfach – perfekt! Danke an alle beteiligten, das war mir unendlich peinlich dass mir das so nicht aufgefallen war.

Retentions-Zisterne

Nächster Punkt war dann eine kleine „Hiobsbotschaft“: Bei der Planung unserer Garage konnten wir noch wünsche äußern wo denn die Zisterne hinkommen soll, die die Gemeinde bei der Erschließung in alle Grundstücke einbaut. Haben wir auch gemacht – überall, nur nicht bei der Garage. Unsere Architektin hat das dann dem Vermessungsbüro weitergegeben, diese haben die Pläne korrekt geändert und an die Baufirma weitergeben – und dort ist das dann irgendwie nicht an die Baustelle gekommen. Die Zisterne wurde nach den original Plänen gebaut. Jetzt ist die Zisterne genau da wo sie eigentlich nicht sein soll – nämlich auf dem Platz, an dem unsere Garage hinkommen soll. Das bedeutet für mich, ich kann dort keine Fertiggarage hinstellen, aber Carport oder gemauerte Garage wären problemlos möglich.

Also zusammenfassend: Von unserer Seite bis hin zum Vermessungsbüro wurde alles richtig gemacht, aber dann halt nicht so umgesetzt. Das ist ärgerlich, aber in anbetracht dessen, dass wir sowieso keine Fertiggarage machen wollen erstmal kein großes Problem. Schön ist anderst, aber der Aufwand das zu ändern wäre vermutlich mit einer weiteren Verzögerung einhergegangen, das wollte ich jetzt auch wieder nicht.

Bauantrag und Bemusterung

Und zu guter Letzt kam dann noch zwei schöne Infos:

  1. Unser Bemusterungstermin wurde auf den 23. August festgelegt – Urlaub wurde genehmigt, Babysitter ist organisiert und Hotel ist reserviert
  2. Unser Bauantrag ist fertig und wurde von uns feierlich auf dem Rathaus abgegeben 🙂 

Gemeinderatssitzung für den Bauantrag ist am 17. Juli, aber parallel wird schon die Nachbarschaftsanhöhrung gemacht werden usw…
Gefühlslage

Irgendwo zwischen Euphorie und Angst. Wir freuen uns total dass es weitergeht, wir haben großes Vertrauen in Weberhaus und unsere Ansprechpartner, aber wir haben auch etwas Angst dass wir wichtige Dinge übersehen oder vergessen. Deswegen beschäftige ich mich jetzt intensiv mit der Vorbereitung auf den Bemusterungstermin, um blos nichts zu übersehen und möglichst schon im Vorfeld zu wissen was wir wollen.

Trotzdem überwiegt die Vorfreude auf unser neues Haus!

Etwas großes ist angekommen…

… und zwar der Bauantrag. Ganz schön mächtig das ganze… jetzt wird mir auch klar warum die Bearbeitung auf den Ämtern so lange gehen soll…


Der wird jetzt unterschrieben und dann geht das ganze „feierlich“ abgegeben. Mir tut jetzt schon die Hand weh wenn ich dran denke…

Plancheck: Check ✅

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Weberhaus hat den Plancheck abgeschlossen und produktionstechnisch die Pläne geprüft – es gab nur geringfügige Änderungen, die unsere Architektin auch sofort eingearbeitet hat. Damit ist der erste Meilenstein erreicht – und was soll ich sagen: die Buchhaltung bei Weberhaus arbeitet genauso schnell und hat uns die Rechnung für die erste vertraglich vereinbarte Abschlagszahlung geschickt. Da hätten sie sich ruhig Zeit lassen können… 😄
Scherz beiseite – da Weberhaus ordentlich und schnell gearbeitet hat ist das ja auch berechtigt. 

Jetzt gehen die Pläne zum Vermessungsbüro, welches die Lagepläne erstellt und dann kann der Bauantrag eingereicht werden. 

Außerdem haben wir den Termin für unsere Ausstattungsberatung erhalten – im September ist es soweit. Dürfte nach unserem Geschmack durchaus früher sein, aber naja. Vielleicht wird noch ein Termin frei. 

Es geht vorwärts…

Notartermin!

So, jetzt ist es amtlich: wir sind Eigentümer des Grundstücks mit der Nr. 4897 😊

Mit uns waren noch vier andere Käufer da, um den Termin schneller abzuwickeln. 

Jetzt heißt es warten auf das Finanzamt – denn erst wenn das Finanzamt den Steuerbescheid für den Grunderwerb ausgestellt hat kann anschließend die Grundschuld eingetragen werden – und ohne Grundschuld kein Geld von der Bank. Eigentlich ein Teufelskreis, aber das bekommen wir hin. 

Jetzt gibts erstmal ein Sektfrühstück! Das wird jetzt gefeiert 😊🍾

Im (Süd-)Westen nichts neues…

… oder zumindest fast nichts neues. Nachdem nun unser Urlaub durch ist (Teneriffa – immer eine Reise wert!), die ganze Familie einmal durch Krankheit flachgelegen ist, hier ein Update:

In den letzten Wochen liefen diverse Dinge im Hintergrund, von denen ich nun heute auch mal was berichten will.

Plaung und Vorbereitung

Unsere Architektin hat wie bereits erwähnt die Planung abgeschlossen und bereits vor vier Wochen an Weberhaus zum Plancheck eingereicht. Dort wird gerade intensiv geprüft, das Ergebnis dürfte in den nächsten Wochen feststehen. Ausserdem wird das Bodengutachten in dieser Woche erstellt, was sehr positiv ist, da ich hier mit einer großen Verzögerung aufgrund der noch laufenden Erschließungsarbeiten gerechnet hatte – aber auf dem kleinen Dienstweg klappt das nun gut. Somit sind wir auf dem Weg zum Bauantrag einen guten Schritt weiter, und ich habe Hoffnung dass wir das alles noch vor September erledigt bekommen. Schaut nicht schlecht aus!

Die Küchenplanung und der Küchenkauf sind auch abgeschlossen… mein lieber Schwan! Ich schrieb ja bereits, dass mir vor dem Angebot etwas gegraut hat… nein, Scherz! Alles wunderbar, sämtliche Wünsche sind drin, ein super Herd mit Induktionsfeld, Backofen in Stehhöhe, viel Arbeitsfläche, undundund… und alles zu einem sehr guten Preis. Unser Küchenbauer hat uns dann die Anschlusspläne usw. zur Verfügung gestellt, diese sind bereits bei Weberhaus und werden dann bei der Bemusterung benötigt. Die Küche für die ELW haben wir noch nicht festgelegt, da will ich noch das eine oder andere Angebot anschauen.

Wir haben schon mal vorbereitend eine Lichtplanung erstellen lassen, und haben uns von einem Fachmann von „Lichtraum Freiburg“ über die verschiedenen Möglichkeiten beraten lassen. Absolutes „Must-Have“ sind heutzutage Decken-Spots mit LED Beleuchtung, da werden wir voraussichtlich auch regen Gebrauch davon machen. Jedoch nicht so in dem Umfang wie unser Lichtplaner hier vorgeschlagen hat, das würde unser Budget vermutlich sprengen. Dennoch sind sehr schöne Ideen dabei, und man sieht dass man doch einiges falsch machen kann wenn man – so wie wir – keine Ahnung davon hat… Sobald dann das Haus steht werden wir uns nochmal dort umschauen und entsprechend Lampen kaufen – wir haben beschlossen dass wir die Lampen erst kaufen wenn wir die Räume gesehen haben, was sicherlich Sinn macht.

Unsere vorbereitende Steckdosen- und restliche Elektroplanung ist auch gerade am laufen, hier hilft mir ein sehr fachkundiger Arbeitskollege. Auch hier zeigt sich: Man sollte Ahnung und etwas Erfahrung haben damit man Steckdosen da hin setzt wo sie auch hingehören.

Eigentlich müssten wir diese Planungen nicht im Vorfeld machen, das macht alles Weberhaus bei der Ausstattungsberatung mit den Fachberatern, und ich bin überzeugt dass das auch gut wird mit denen – aber wir sind lieber gut vorbereitet, können so besser einschätzen wo Mehrkosten auf uns zukommen, und sparen bei der Beratung im Werk Zeit weil wir schon ziemlich genau wissen was wir wo wollen. Die eingesparte Zeit können wir sicher gut an anderen Stellen gebrauchen wo wir noch so gar keine Ahnung habe was wir wollen…

Aber auch hier ein dickes Lob an Weberhaus: Die Grundausstattung laut Ausstattungsbeschreibung ist sehr umfangreich und sollte durchaus ausreichen (+- ein paar Dosen hier und da, was aber nicht sonderlich ins Gewicht fällt).

Grundstück

Schlechte Nachrichten gabs von der Erschließungs-Front: Die Gemeinde hat mitgeteilt, daß die Erschließungsarbeiten aufgrund zusätzlicher Baumaßnahmen um „mehrere Wochen“ verzögert werden… und da ist noch kein verregneter Sommer usw. mit drin… das könnte noch ärgerlich werden – aber jetzt schauen wir mal wie sich das entwickelt.

Unseren Notartermin für den Grundstückskauf haben wir auch erhalten, nächste Woche ist es soweit… ab dann gibts wirklich kein Zurück mehr… hoffentlich kommt die Bank nun auch in die Gänge und ich kann die Grundschuld gleich mit eintragen lassen… ansonsten gibts halt noch einen zweiten Termin beim Notar.

Persönliches Befinden

Etwas entspannter als beim letzten mal. Ich bin zuversichtlicher geworden, nachdem doch immer wieder positive Nachrichten eingetroffen sind – abgesehen von der Verzögerung bei der Erschließung läuft jetzt alles seinen Gang, ich habe eine Ahnung wann wo was laufen wird, bin mir über die Finanzierung im klaren, habe (noch) einen Überblick über die Kosten… passt momentan alles noch. Als nächstes steht der Abschluss des Planchecks im Vordergrund, und dann wäre der Bauantrag an der Reihe.

Update

Nachdem nun wieder etwas Ruhe eingekehrt ist kommt ein kleines Update:

Finanzierung

Wir haben uns nun für einen Finanzierer entschieden, wobei es am Ende doch recht schwierig war. Leider habe ich bisher noch keinen Vertrag unterschrieben, aber die mündliche Zusage dass alles soweit klappt. Die Sichtung unserer Unterlage ist bereits im Gange, jetzt warte ich noch auf den Vertrag und hoffe dass auch alles wie verpsrochen so da drin steht.

Ein kurzes lobendes Wort zum Finanzierungsservice von Weberhaus: wenn man eine einfache und günstige Finanzierung sucht, dann ist das genau der richtige Ansprechpartner. Wir haben uns gut aufgehoben gefühlt, und die verschiedenen Möglichkeiten die dort so geboten werden sind schon ziemlich gut. Es war am Ende das günstigste Angebot von allen, und Herr Pahle hat sich sehr ins Zeug gelegt für unsere Finanzierung. Regionale Banken, quasie rund um die Uhr ansprechbar, ich hätte mir gut vorstellen können dort die Finanzierung abzuschließen – die Beratung war sehr gut und auch sonst hat eigentlich alles gepasst.

Schlussendlich haben wir uns aber doch für unsere Hausbank entschieden. „Warum?“, werden nun viele fragen… schon alleine deshalb weil wir aufgrund der jahrelangen Verbindungen dort schon alle Ansprechpartner persönlich kennen, und wie sagt man so schön: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier… Nein, Scherz beiseite, bei Geld hört der Spaß auf: Ich habe mir Stunden mit Excel-Tabellen um die Ohren geschlagen, verschiedene Szenarien durchgerechnet, und am Ende war das Angebot vom Weberhaus Finanzierungsservice auf die gesamte Laufzeit von 25+ Jahren gesehen günstiger im Sinne von Gesamtkosten der Finanzierung.

Da mir hier aber der schon jahrelang vorhandene persönliche Kontakt auch wichtig war haben wir uns nun so entschieden. Das Angebot meiner Hausbank war ebenfalls sehr gut, und für die Aval-Bürgschaft hat sich auch eine gute Lösung gefunden!

Im Grunde ist das mit der Finanzierung auf so lange Sicht auch Spekulation. Wie geht man für gewöhnlich vor? Man beginnt üblicherweise mit dem Vergleich von Effektivzinsen von diversen Banken (wobei hier schon der erste Fehler liegt, aber das ist eine andere Geschichte…) Dann beginnen die Gedankenspiele: Wenn man günstige Zinsen will, dann darf die Zinsbindung nicht so lange sein, aber eigentlich muß man in der aktuellen Phase lange Zinsbindungen mitnehmen und dafür höhere Zinsen zahlen und damit mehr Geld in die Hand nehmen – ein Teufelskreis! Jetzt kann man natürlich spekulieren dass die Zinsen in 10 Jahren nicht über ein gewisses Maß steigen, aber vernünftig ist das eigentlich nicht… oder doch?
Ich war am Schluss so verwirrt von diesen Gedankenspielen dass ich einmal den Reset Knopf gedrückt habe und mir dann eine Tabelle in Excel gemacht habe. Diese Tabelle habe ich auf 25 Jahre ausgelegt – weil 42 + 25= 67…
Herausgekommen ist ein Überblick über alle Angebote, mit der Möglichkeit die Zinsen der Anschlussfinanzierung zu simulieren, Sondertilgungen einzustreuen, und die monatliche Belastung zu kalkulieren. Ich kann nur jedem, der vor so einer weitreichenden Entscheidung steht, empfehlen, sich so eine Berechnung selbst mal zu erstellen. Man lernt vieles über Finanzierungen und die Mechanismen.
Aufgrund dieser Berechnungen habe ich für mich dann so entschieden wie ich entschieden habe – obwohl es nicht das günstigste Angebot war im Sinne von Gesamtkosten der Finanzierung,  aber meine monatliche Belastung bei der Folgefinanzierung in vielen Szenarien besser gepasst hat. Aber am Ende ist und bleibt das auch eine große Spekulation – ich hoffe sehr dass ich mich nicht verspekuliert habe…

Planung

Unsere Architektin hat unsere Wünsche geduldig in die Pläne eingezeichnet (vielen Dank für die Geduld mit uns – es gibt sicher einfacherer Kunden als uns) und uns nun – nachdem wir wirklich wunschlos glücklich sind – die Aussenansichten unseres Hauses gezeichnet. Ich muß sagen, mir gefällts! Jetzt geht es weiter mit der Entwässerungsplanung, und dann kommt der Plancheck bei Weberhaus, ob auch alles so herstellbar ist wie wir uns das wünschen. Nach dem Plancheck gehts dann an den Bauantrag, d.h. die Ergebnisse des Planchecks werden in die Pläne eingezeichnet, das Vermessungsbüro erstellt den Lageplan und dann kann der Bauantrag gestellt werden. Hoffentlich nicht mit allzuviel Verzögerung auf den Ämtern bis zur Genehmigung.

Was auch noch sehr positiv hervorzuheben wäre: Weberhaus hat sich wirklich sehr bemüht das Verfahren zu beschleunigen. Unser Projektleiter hat das KFW-Gutachten bereits frühzeitig in Auftrag gegeben, so dass wir nur drei Tage später auch die notwendigen Unterlagen für die KFW bereit hatten – das war einfach klasse und hat mich sehr gefreut!

Ausstattung

Die Küchenplanung ist nahezu abgeschlossen, das Angebot ist unterwegs (mir graut etwas davor…) . Unser Küchenplaner von Möbel Dau in Schliengen hatte gute Ideen und gute Vorschläge, so dass unsere riesige Küche nun optimal genutzt wird. Unsere Architektin hat dann auch die geänderten Fenstermaße übernommen, und sobald der endgültige Küchenplan vorliegt werden wir diesen dann an Weberhaus weiterleiten wo dann die letzten Anpassungen am Küchengrundriss und an den Fenstern vorgenommen werden sollen.

Wir haben uns auch schon mal entsprechend Gedanken gemacht, wie unser Haus so aussehen soll. Dabei werden wir Raum für Raum durchgehen und auflisten was für uns wichtig ist, und was „Wunsch“ ist. Je nach finanzieller Möglichkeit werden wir uns dann bei der Ausstattungsberatung (die noch etwas auf sich warten lassen wird) das eine oder andere einplanen lassen.

Was schon feststeht ist die Photovoltaik-Anlage: Dort werden wir die von Weberhaus angebotene Anlage etwas vergrößert auf das Dach setzen lassen. Ich habe diverse Angebote eingeholt, und das Weberhaus-Angebot kann da durchaus mithalten – und es hat für mich den Vorteil dass Weberhaus Produkte eines namhaften Photovoltaik-Herstellers verbaut, und alles aus einer Hand kommt – Stichwort Garantie usw.

Wir werden demnächst auch eine Lichtberatung machen um die Beleuchtung in bestimmten Räumen festzulegen – das ist wichtig für die Elektroplanung damit auch da die Leitungen rauskommen wo sie hingehören.

Persönliches Befinden

Ich dachte immer, „bau ein Fertighaus, da hast Du wenig Stress dabei“…  weit gefehlt! So viele Dinge um die man sich kümmern sollte, und das war ja erst der Anfang – wenn ich an die Ausstattungsbreatung denke dann grummelt mein Magen… aber da müssen wir durch, das wird schon irgendwie.

Jedenfalls kann ich mir das Haus jetzt schon gut vorstellen, und auch alles andere wird wohl werden. Lediglich der Zeitplan macht mir etwas Sorgen – ich hoffe auf eine schnelle Bearbeitung auf der Gemeinde damit der Bauantrag schnell durchgeht!

Ich freue mich jetzt schon auf unseren Urlaub ende April…

 

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