Abenteuer Hausbau

Unser Weg zum eigenen Haus

Unser Haus ist da!

Es war wie im Märchen mit der guten Fee… es machte *Plopp* und plötzlich stand da ein Haus, bis auf die Tatsache dass die „Gute Fee“ bärtig war…

Scherz beiseite: Die Ereignisse haben sich etwas überschlagen, daher kamen wir nicht mehr zum bloggen. Aber ich versuche noch, dies etwas nachzuholen. Hier nun der Bericht zur Hausaufstellung am 4. und 5. Oktober.

Am 4. Oktober sind wir brav morgens aufgestanden, haben unsere Kinder zum Kindergarten gebracht, und sind dann mit Kaffee, belegten Brötchen, Klappstühlen, einer Brauereigarnitur und einem Pavilion bewaffnet zur Baustelle. Unser Bautrupp war schon da und hatte auch schon begonnen mit dem ersten LKW… Mist. Kamera schnell in Stellung, und los gehts.

Einfach beeindruckend – mir fehlen echt die Worte dafür, wie toll sich das anfühlt, das Haus wachsen zu sehen. Über ein Jahr lang haben wir Pläne studiert und uns vorgestellt wie es wohl sein wird und was man verbessern kann – und dann ist es da!

Unsere Arbeiter war so schnell und ordentlich, dass sie sogar einen LKW vom Tag zwei noch am ersten Tag aufgebaut haben. So stand am Ende von Tag eins auch schon das Obergeschoss. Und am Freitag um 13 Uhr war Feierabend, das Haus inklusive Dach (noch nicht gedeckt, aber die Ziegel lagen schon in Paketen oben) war fertig.

Wir haben natürlich für die Jungs gesorgt: Zum Frühstück gabs belegte Brötchen, und zum Mittagessen Schnitzelweckle mit Salat, und Getränke waren auch ausreichend da.

Aber was rede ich: Hier der Film zum Hausbau in zwei Teilen…

Erster Tag:

Zweiter Tag:

Am Ende des zweiten Tage waren wir vor lauter Eindrücken so richtig platt. In den nächsten Tagen werde ich die Baufortschritte der letzten Tage noch nachholen.

Nur soviel: Es ging in großen, schnellen Schritten vorwärts… wir sind absolut beeindruckt von der Geschwindigkeit und hervorragenden Arbeit von Weberhaus.

Noch 7 Tage…

Noch genau 7 – in Worten: SIEBEN! – Tage. Dann gehts los.

Inzwischen haben wir noch einiges gemacht:

  • den Kellerraum haben wir gespachtelt und gestrichen, weil wir nach dem Einbau der ganzen Armaturen und der Heizung und Stromverteiler und und und… da vermutlich nicht mehr so einfach dran kommen
    • Das heißt, eigentlich hat ihn mein Schwiegerpapa und meine Frau gestrichen – ich musste arbeiten
  • das fehlende Lüftungsrohr für den Frischluftturm haben wir gelegt
  • den Lichthof haben wir begonnen – können ihn aber leider nicht mehr vor dem Haus fertig machen da wir sonst den Platz belegen, den Weberhaus vermutlich braucht
  • Den Ablauf für den Lichthof installiert
  • Eine Behelfstreppe haben wir gebaut – jetzt kommt man besser hoch, ich denke dass die Monteure das zu schätzen wissen
  • Einen Fliesenleger beauftragt
  • Mit dem Küchenhersteller den Liefertermin abgesprochen
  • Mit meinem Schreiner des Vertrauens den Liefertermin für meinen Badezimmerschrank abgesprochen
  • Kabelziehelfer organisiert
  • Mit dem Bauleiter von Weberhaus den Zeitplan abgesprochen
  • Mit dem Nachbarn über die Gestaltung der Grenze gesprochen

Wir planen auch ein kleines Richtfest, und laden dazu natürlich dann unsere Handwerker, Familie, Freunde und Nachbarn (neu und alt :-)) ein.  Das Richtfest wird auch von Weberhaus unterstützt, der Bautrupp wird uns einen Raum freiräumen so dass wir da ein bisschen feiern können.

In der letzten Woche kamen auch etliche Pakete mit Kabeln und sonstigem Zubehör an, welches ich für die ersten Eigenleistungen brauche. Ich hoffe mal dass ich nun alles habe, aber die letzten Zweifel werde ich wohl bis zum Stelltermin mit mir herumtragen.

Abendstimmung auf der Baustelle
Fertig!
Schwiegervater bei der Arbeit

Noch 14 Tage… Der Countdown läuft…

Gestern erhielten wir eine weitere Mitteilung von Weberhaus, in welcher uns der ungefähre Zeitablauf bis zur Übergabe dargelegt wurd. Wenn alles so läuft wie geplant findet die Hausübergabe in KW50/51 statt – also noch dieses Jahr, so als kleine Weihnachtsüberraschung. Aber vor die Übergabe haben die Götter den Schweiß gestellt.

Das heißt, wir arbeiten zur Zeit mit Hochdruck an den letzten Vorbereitungen für die Hausaufstellung:

  • Da wir unseren Hausaufbau natürlich gerne dokumentieren wollen, hat Weberhaus freundlicherweise die Einverständniss aller am Bau beteiligter Mitarbeiter eingeholt. Läuft soweit.
  • Zudem sind wir gerade am klären ob und wann wir ein Richtfest feiern können. Das wäre uns ein echtes Anliegen!
  • Jetzt muß ich da nur nochmal die Technik testen, damit auch alles läuft. Beim letzten Test hat die Stromversorgung nicht hingehauen…
  • Die Kabel für die Eigenleistung sind soweit alle bestellt und geliefert.
  • Ebenso die SAT-Anlage und alles erforderliche Zubehör. Da hat mich dankenswerterweise der SAT-Shop Heilbronn hervorragend beraten. Kann ich nur empfehlen!
  • Die Helfer für die Kabelmontage sind auch bestellt, das sollte soweit klappen.
  • Die Lüftungs-Ansaugtürme sind ebenfalls bestellt und ich habe eine Lieferzusage für KW40 – das reicht gerade noch. Aber die Firma Intelmann hat mir eine Teillieferung verpsrochen, sollte noch etwas schief gehen.
  • Mit einer Steinlieferung für unseren Lichthof warten wir noch – da habe ich Angst dass ich das nicht mehr fertig bekomme bis das Gerüst gestellt wird, und das wäre dann schlecht. Dann lägen die Steine im Weg, und das will ich nicht.
  • Uns ist der „Aufstieg“ zu unserer Eingangstüre zu steil, man kommt kaum unbeschadet hoch. Daher bauen wir noch für die Montage des Hauses und für den Ausbau eine Behelfstreppe. Das gehe ich vermutlich am Samstag an. Da muss ich allerdings noch jemanden fragen der weiß wie das geht… 🙂

Wir sind sehr nervös, aber freuen uns unglaublich auf den Aufbau!

Was fängt mit „S“ an und hört mit „telltermin“ auf?

Der sehnsüchtig erwartete Brief kam heute mit der Post – unser Stelltermin wurde festgelegt:

Unser Haus kommt am 4. Oktober!!!

Das ist extrem gut, weil erfahrungsgemäß am 2. Aufbautag das Haus komplett aufgebaut ist und mit den Innenarbeiten begonnen wird. Und da wir vertragsgemäß am 3. Aufbautag unsere Elektroarbeiten fertig haben müssen, und dieser Tag folglich der Montag ist, haben wir ein ganzes Wochenende für alle Eigenleistungen 🙂

Ich hab mich da schon Nachtschichten einlegen sehen… aber da hab ich jetzt „gemütlich“ Zeit alle Kabel einzuziehen und alles ordentlich zu dokumentieren.

In der Zwischenzeit hab ich schon mal Kabel bestellt, und suche gerade die passende Sat-Anlage aus. Die Lüftungstürme hab ich auch schon ausgewählt, die werden jetzt auch bestellt damit Weberhaus die Lüftungsanlage und die Heizung korrekt in Betrieb nehmen kann. Dann ist alles da wenn ich es brauche.

The Wall

Zur Hangsicherung hinter dem Grundstück bauen wir eine große Wand mit Bruch-Steinen aus Granit – oder besser gesagt, lassen bauen. Ein Stein wiegt ca. 1t… da braucht man schweres Gerät.

Die Anlieferung – vier Hänger voll wurden verbaut:

Danach Stein für Stein nach hinten mit dem Bagger transportiert:

Dort dann einmal Tetris spielen:

Oben auf der Wand werden wir die geforderte Bepflanzung realisieren, und an der Wand soll später mal in den Ritzen und Lücken Kräuter und kleinere Pflanzen wachsen. Ausserdem wollen wir dort eine Kletterwand für die Kinder aufbauen, und die Rutsche befestigen, und eine „Hängebrücke von einem Aussichtsturm soll auf die Mauer führen.

Zur Bewirtschaftung des Grundstückes dahinter hat unser Tiefbauer einen kleinen Aufgang ganz rechts an der Mauer gemacht. Das ist praktisch.

Ausserdem hat Glatthaar unseren Keller fertig isoliert und die fehlenden Isolationssteine angebracht. Leider wurden an der Seite beim Aufgang nicht alle Platten mit Dübeln fixiert, aber das werden wir noch reklamieren.

Während dessen hat sich unser kleiner Bauherr einen Kurzurlaub auf einem Bauernhof gegönnt:

Und die kleine Bauherrin hat die Mama durch die Gegend kutschiert:

 

Wir waren campen auf dem Kramerhof bei Ravensburg, sehr empfehlenswert für Familien mit kleinen Kindern. Sollte man allerdings nur machen wenn das Wetter gut ist. Bei uns hats leider nur geregnet, das sah dann im Zelt so aus:

Und das ist kein Kondenswasser, das hat geschüttet wie aus Kübeln.

 

Hausanschlüsse (fast) fertig

Nachdem die Anfüllung des Arbeitsraumes schon fast fertig ist, wurde der Mehrspartenanschluss durch den Energieversorger ED Netze gemacht. Zufällig kam ich dazu als er gerade die Leerrohre für meine Glasfaseranschlüsse – jawohl, mehrzahl – erstellt hat (wir erinnern uns: Ich habe die Wahl zwischen zwei Glasfaser-Netzen, und ca. 95% in Deutschland haben noch nicht mal einen einzigen Glasfaseranschluss bis direkt ins Haus…) . Strom und Daten sind somit fertig, und Wasser kommt die Tage. Das orange Ding, welches da aus dem Boden ragt, ist der Gasanschluss – den ich nicht brauche weil ich eine Wärmepumpe hab. Und das noch offen rumliegende Leerrohr ist für den Wasseranschluss gedacht. Passt alles soweit.

Weberhaus hat sich auch nochmal wie verpsrochen um meine Zähler gekümmert, alles in bester Ordnung. Ich bekomme wie geplant zwei separate Zähler vom Energieversorger: Einen Zweirichtungs-Doppeltarif-Zähler für die Hauptwohnung, und einen normalen Zähler für die Einliegerwohnung.

Damit kann ich wie geplant meine Wohnung und die Heizung mit Solarstrom betreiben, und die Einliegerwohnung kann einen Wunschtarif mit einem Wunschversorger machen. Jetzt überlege ich mir noch wie ich den Zählerstand in der Einliegerwohnung verfügbar mache, so dass der Mieter seinen Stromverbrauch auch im Blick hat. Denn leider hat er keinen Zugang zum Technikraum – absolute Fehlplanung meinerseits 🙁

Glatthaar Keller war auch wieder auf der Baustelle und hat die letzten Verschalungen entfernt, und mit den Beton-Spachtelarbeiten der Fugen begonnen. Und: sie haben die Baustelle aufgräumt, nachdem wir letztes Wochenende alles zusammengefegt und in Müllsäcke gestopft hatten mit der Absicht, das alles bei Gelegenheit zu entsorgen. Was soll ich sagen, die Entsorgung hat Glathaar übernommen 🙂 Saubere Arbeit, saubere Baustelle! Als ich gestern hoch kam war alles schon weg…

Als nächstes kommt dann die Stützmauer hinten am Grundstück, und dann noch die restliche Aufschüttung, Erde verteilen, Lichthof für die ELW setzen (Eigenleistung), und die vordere Stützmauer. Diese werden wir eventuell auch in Eigenleistung machen, das hängt davon ab wie teuer das wird… das bin ich gerade am rausfinden.

 

Jede Menge Dreck…

Unser Tiefbauer ist fleißig am zuschütten des Arbeitsraumes um den Keller. Dabei hat er auch gleich alle Rohre für das Regenwasser verlegt, und auch noch Leerrohre für Strom, Telefon und Wasser. Die Anschlüsse sind soweit auch beauftragt und am Dienstag soll der Mehrspartenanschluss gesetzt werden.

Hinter dem Keller wurde sehr viel mit Leerkies angeschüttet, damit das Wasser schneller versickern kann. Besonders beim Lichthof ist das wichtig, denn da hinter ist das Schlafzimmer der Einliegerwohnung.

Es ist ein tolles Gefühl, ohne Leiter auf das Haus gehen zu können 🙂

So sah es am Mittwoch Abend aus:

… und so am Freitag Abend.

Der kleine Bauherr prüft ob der Bagger ordnungsgemäß abgestellt ist:

Und am Samstag Abend sah es dann auf der Südseite so aus:

Wir haben auch über die Mauern gesprochen die er noch erstellen muss. Dabei sind wir dann so verblieben dass die Mauer an der Vorderseite vorerst weggelassen wird, und wir prüfen ob wir diese selber mit Gabionen machen. Das wäre zwar enorm viel Arbeit aber spart eventuell Geld, das muss ich aber zuerst erfragen. Mal schaun.

Es geht weiter!

Nach der Sommerpause hat gestern unser Tiefbauer begonnen mit den Anfüllarbeiten und Anschlussarbeiten an den Abwasserkanal. Jetzt siehts zwar aus wie auf dem Schlachtfeld – überall tiefe Schützengräben – aber das passt schon.

Seitlich hat er auch begonnen den Aufstieg zur Haustür anzulegen. Und zudem soll das Kraftwerk dort den Hausanschluss einbauen.

Weberhaus erwacht auch so langsam aus dem verdienten Sommerurlaub und hat mir die finale Elektroplanung mit einer dicken Überraschung zugeschickt. Aufgrund der KFW Förderung soll es erforderlich sein dass nur ein einziger Hauszähler vom Energieversorger eingebaut werden kann – aber die KFW und der Netzbetreiber sagten dass sollte eigentlich gehen. Das muss ich jetzt erst mal klären ob es da nicht andere Lösungen gibt, aber ich bin sicher dass wir auch hier eine Lösung finden. Weberhaus hat mir jedenfalls zugesichert das nochmal zu überprüfen.

Bauferien…

Trotz Bauferien geht ein bisschen was vorwärts. Leider nicht so viel wie ich gerne hätte, aber immerhin etwas:

Weberhaus war da und hat auf dem Keller den Grundriss angezeichnet und ein paar Montagevorbereitungen getroffen. Wir sind dann gleich mal hoch und haben „Wohnen im neuen Haus“ gespielt :-).

Ausserdem hat Weberhaus ihr Revier markiert und ein kleines Schild angebracht – direkt unterhalb meines Baufreigabescheines, an meinem Pfosten.

Unser Tiefbauer ist aktuell noch anderweitig beschäftigt, aber nutzt unseren Bauplatz als Materiallager. Ganz zur Freude unserer Kinder 🙂

Man beachte Sophies neue Arbeitshose. Standesgemäß in Pink.

Und das kommt dabei raus wenn man am falschen Ort spart: Bei der Abdeckung der Böschungen der Baugrube hatten wir plötzlich zu wenig Folie. Also schnurstraks zum Baumarkt, und eine Rolle gekauft – größer und viel mehr drauf als die vom Baufachhandel um die Ecke, aber der hatte leider schon zu. Die Folie haben wir zwischenzeilich schon einmal ausgetauscht, da sie im Sonnenlicht quasi zerbröselt ist. Beim letzten Gewitter vor ein paar Tagen war sie dann komplett zerissen und hat sich über die angrenzenden Grundstücke verteilt.

Dagegen ist die schwarze Folie aus dem Baufachhandel noch so gut wie am ersten Tag. Da bröselt nix.

Der Keller ist allerdings immernoch nicht fertig isoliert, aber das stört aktuell nicht sonderlich. Er muß nur bis Hausaufstellung fertig sein. Die Grube kann trotzdem zugeschütter werden, sobald mein Tiefbauer Zeit hat.

 

Anfüllschutz

Nachdem der Keller nun isoliert ist kommt eine weiter Eigenleistung. Der Anfüllschutz musste angebracht werden. Dazu haben wir nach Empfehlung unseres Tiefbauers und unserer Architektin eine Folie mit eingebauter Drainage verwendet: Delta Terraxx.

Dankenswerter weise half mir dabei mein Neffe, alleine wäre es schon ein bisschen eine Plackerei geworden.

Leider konnte ich erst nur die rechte und die hintere Seite machen, da ich das Messer zum einschneiden der Noppenbahn vergessen hatte. Aber es geht eigentlich recht flott, wenn man die zugehörigen Befestigungsschrauben verwendet.

Das obere Teilstück mache ich dann im Laufe der Anfüllarbeiten wenn man besser dran kommt. Dafür habe ich extra Bahnen mit 75cm Höhe gekauft.

So sanft eingekleidet kann dann der Graben wieder verfüllt werden ohne die Isolation zu beschädigen. Unser Tiefbauer will nächste Woche anfangen… da muss ich es etwas laufen lassen…

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