Abenteuer Hausbau

Unser Weg zum eigenen Haus

Kategorie: Vorplanung und Auswahl

Bauplatz

Ich war heute morgen zufällig in der Gegend. So siehts da grad aus – wenn man genau hinschaut sieht man die Bagger ganz oben. Dort ist unser Bauplatz 😊

Der vorläufige Vertragsentwurf für das Grundstück wurde uns auch gestern zugesandt – sieht OK aus. Der Notartermin wird voraussichtlich in 6-8 Wochen sein. 

Ab jetzt sind viele Gespräche mit Finanzierern geplant… und just in diesem Moment hat die KFW die Zinsen erhöht 😒

Aber noch ist alles im Rahmen. 

Was bisher noch so alles geschah…

Wir sind ja schon ne ganze Weile mit dem Thema Hausbau beschäftigt, aber diesen Blog habe ich erst Anfang 2017 ins Leben gerufen. Daher hier eine kurze Zusammenfassung über unsere „Vorgeschichte“:

2015:

Nach und nach wird uns klarer dass wir was größeres wollen / brauchen. Dass wir was größeres brauchen wussten wir schon länger, nur haben wir uns in unserer 3-Zimmer-Wohnung mit einem Kind eigentlich recht gut arrangiert. Als der Wunsch nach einem 2. Kind konkreter wurde begann auch unsere Suche nach was fertigem. Einen Bauplatz gab es in unserer Wunschgegend so gut wie nicht zu ergattern, und wenn, dann nur zu absolut überhöhten Preisen. Daher begann die Suche auf den einschlägigen Portalen, mit diversen – teilweise sehr ernüchternden – Besichtigungen

Anfang 2016:

In meinem Geburtsort wird ein neues Baugebiet enstehen. Da der anvisierte Preis recht hoch ist, haben wir lange überlegt ob wir uns das leisten wollen / können. Und was soll ich sagen: Ja, wir wollen! Die Lage, die Aussicht, die Umgebung – passt alles. Also setzten wir alles auf eine Karte und fokusieren uns auf einen Neubau. Nur wie?

April-November 2016:

Unsere Tour de Fertighaus beginnt. Wir beginnen bei Schwörer im Nachbarort, wandern über diverse Ausstellungen (Mannheim, Offenburg, Villingen-Schwenningen), reden mit gefühlt 20 Beratern die uns alle das beste Haus versprechen, machen direkte Berater-Termine – und werden von einigen sehr enttäuscht, aber von anderen wiederum positiv überrascht. Die ersten Angebote kamen rein, und zwar von Schwörer und von Kampa. Was soll ich sagen – das war nix… entweder preislich total abgehoben, oder von der Konstruktion her nicht das was wir gesucht haben.

Da ich eigentlich ein Fan von Massivbau bin bzw. war, sprach ich auch mit einem Architekten… was soll ich sagen: Dass er nicht selbst gleich für mich bei Weberhaus angerufen hat war alles. Ich hatte wirklich den Eindruck dass er mich loshaben will und mich mehr oder weniger direkt zu einem Fertighausanbieter geschickt hat. Er zählt mir sogar die Vorteile eines Fertighauses auf… und dieses Architekturbüro baut sehr viele Massiv-Häuser!

November-Dezember 2016

Richtige Angebote eingeholt haben wir schlussendlich von Weiss Feritghaus, Schwabenhaus, Held Haus und Weber. Warum diese? Nun, uns wurde im Laufe der Zeit klar was wir wollten. Und das war keine Styroporhülle, keine Dampfsperre, möglichst faire Behandlung, nach Möglichkeit Familienunternehmen bzw. keine komplizierte Unternehmensstruktur bzw. keine „Zweigstelle“ einer viel größeren Fertighausfirma. Zudem sollte die Bauleistungsbeschreibung möglichst gut sein, der Wandaufbau sollte passen, flexibilität war gefragt und es sollte ein guter Draht zum Berater da sein.

Diverse Nachtermine folgten, an denen an den Angeboten gefeilt wurde, es wurde nachverhandelt, Rabatte rausgeholt, Leistungen gestrichen oder reingenommen, Verträge geprüft, Bauleistungen verglichen (sofern das überhaupt möglich ist…), und schlussendlich entschieden: Der oder keiner! Oder doch lieber…? Aaaaaaahhhh!!!

Weihnachten haben wir uns „frei“ genommen, mit der Zusicherung der verbliebenen Anbieter dass der Preis gehalten wird.

Dezember 2016:

Das Bewerbungsverfahren um den Bauplatz geht los – wir haben uns lange mit dem Bebauungsplan beschäftigt und die in Frage kommenden Bauplätze ausgesucht. Auch hier war die Entscheidung schwierig: Lieber kleiner und günstiger, oder lieber etwas teurer und dafür größer bzw. am Rand des Baugebietes mit weniger Nachbarn… wir haben uns für den teureren Bauplatz am obersten Rand des Baugebietes entschieden und uns beworden.

Es begann eine laaaange Wartezeit… was ist wenn es wieder nicht klappt?

Zwei Wochen später kam dann der erlösende Brief: Wir haben ihn!!!
Gleich die Anzahlung für den Platz geleistet, jetzt ist er sicher – und jetzt kann es endlich richtig losgehen…

Januar 2017

Der Ablauftermin der Angebote naht… leider verabschieden mussten wir uns von Held-Haus. Ehrlicherweise muss ich sagen, es war das beste Haus von allen, da es KOMPLETT aus Holz gebaut ist incl. der Isolation. Das wäre unser Traumhaus gewesen! Aber leider kamen wir da von unserem Budget aus nicht hin. Die Firma Held war sehr offen uns gegenüber, kam uns auch sehr entgegen, der Berater war super, aber leider war das Angebot finanziel für uns nicht realisierbar. Leider!!!

Jeder der sich für ökologische Bauweise interessiert, sollte mal bei Held-Haus anklopfen! Herr Adlkirchner war immer sehr fair und hat uns sehr gut beraten.

Weiterhin mussten wir Schwabenhaus absagen – der Wandaufbau war nicht das was wir uns vorgestellt haben. Das hatten wir erst gegen Ende bemerkt, aber die Beratung und das Preis-Leistungs-Verhältnis waren echt O.K.

Bleiben noch Weiss und Weberhaus… Mit Weiss haben wir ein Vorprojekt gestartet, um detailierte Pläne zu erhalten und ein verbindliches Angebot erstellen zu können. Hier wurde auf alle Wünsche eingegangen, alles wurde berücksichtigt und auch hier war der Berater-Kontakt hervorragend. Herr Tröndle war immer perfekt vorbereitet, hat Skizzen im Vorraus angefertigt und auch schon kleine Details geplant.
Mit Herrn Breithaupt von Weberhaus hatten wir quasi wöchentlich ein Gespräch, haben am Angebot gefeilt, hier ein Fenster, da ne Tür, das dazu, das kann weg… auch hier: gute Beratung, fairer Kontakt!

Wenn ich gekonnt hätte, dann hätte ich mit beiden gebaut… Mist, irgendwann muss man sich entscheiden…

And the winner is…. Weberhaus!

Und warum?
Erstens ist da unser Budget – das hätte zwar bei beiden gepasst, aber da war Weber im Endeffekt etwas besser weil die Ausstattung besser gepasst hat. Weiss hatte zwischendurch bei mir zumindest dicke die Nase vorne, aber wenn man nüchtern alles gegenüber stellt war das Weberhaus Angebot eine Nasenlänge besser (so ne Pinocchio-Nasenlänge…).
Und zweitens, hat Weberhaus direkt im Ort ein Bauforum – das heißt kurze Wege.
Und drittens, ist der Weg von uns nach Rheinau in einer Stunde zu machen – auch kurze Wege.

Und zu guter Letzt: Meiner Göttergattin war das Weberhaus lieber…

 

 

 

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