Abenteuer Hausbau

Unser Weg zum eigenen Haus

Kategorie: Planung (Seite 1 von 2)

Hausautomation Teil 1

Da ich gerade hier an den Planungen bin, kommt nun auch ein kleiner Artikel wie das bei uns aussehen soll.

Hausautomation ist heutzutage fast nicht mehr wegzudenken. Es gibt immer mehr intelligente Haushaltsgeräte, neulich las ich sogar dass Waschmaschinen internetfähig sind… naja, kann man machen, muß man nicht machen… wer möchte schon gerne ne Email von seiner Waschmaschine das seine Unterhosen nun sauber sind…

Nichts desto trotz möchte ich als großes Kind natürlich bei unserem Neubau gerne auf diesen Trend aufspringen und mein Haus fit für die Zukunft machen. Dabei gibt es aber vieles zu beachten. Daher habe ich mir schon sehr lange Gedanken gemacht was ich will und was nicht.

Unsere Hausautomation soll für uns zu allererst mal ein paar Grundfunktionen bieten und gewisse Dinge erleichtern oder sicherer machen. Alles weitere sind Spielereien, die der Hausherr nach und nach realisieren will, sofern er Zeit dafür findet 🙂

Hier die Funktionen die ich gerne sofort haben möchte bzw. benötige:

  • Licht zentral ausschalten beim verlassen des Hauses
  • Rolladen zentral hoch bzw. runterfahren beim heimkommen bzw. verlassen des Hauses
  • Heizung intelligent steuern
  • Lichtsteuerung im Flur:
    • Nachtlichter im Flur und auf der Treppe zeitgesteuert bzw. helligkeitsabhängig an- / ausschalten
    • Automatisch Licht an bei Bewegung im Flur
  • Sicherheit: Einbruchsschutz bzw. Warnung vor offengelassenen Fenstern
  • Sicherheit: Aussenlichter und ggf. Innenlichter einschalten bei Näherung
  • Sicherheit: Türsprechanlage mit Videofunktion und RFID Zugang

Und diese Funktionen sind „Nice to have“:

  • Heizung in Abhängigkeit von Stromproduktion der Photovoltaikanlage steuern und somit den Eigenverbrauch optimieren
  • Anwesenheitssimulation bei Urlaubsabwesenheit
  • Zentrale Übersicht und zentrale Steuerung des Hauses – offene Fenster anzeigen usw.
  • Intelligente Lichtschalter an bestimmten Punkten
  • Präsenzmelder gesteuerte Lichter in den Räumen
  • Zentrale Musikanlage, Musik in allen Räumen 🙂
  • automatische Gartenbewässerung
  • Markise wetterabhängig ein / ausfahren
  • ….

Die Liste ließe sich noch etwas weiter fortführen, aber ich glaube ich habe mit dem bereits vorhandenen Programm genug zu tun.

Die Realisierung mache ich mit zwei verschiedenen Ansätzen.

EnOcean

Den überwiegend größten Teil der Pflicht-Funktionen kann ich mit der bei WeberHaus im Standard enthaltener EnOcean Technologie erledigen. Dabei handelt es sich um ein Funk-Protokoll, welches die einzelnen Sensoren und Aktoren miteinander verbindet.

Nun könnte man ja sagen, „iiiiiih, Funk immer und überall, das will ich nicht!“ – aber das ist eben das besondere bei den EnOcean Lichtschaltern: Da diese ohne Batterie auskommen, funken die eben nicht ständig. Die für den Funkkontakt notwendige Energie erzeugen diese genau in dem Moment, in dem man z.B. den Lichtschalter drückt – also „erntet“ man die Energie aus dem „Energy Ocean“. Bevor es nun noch zu poetisch wird, hier kurz was wir über diese Technik bereits abdecken können:

  • Licht zentral ausschalten beim verlassen des Hauses
  • Rolladen zentral hoch bzw. runterfahren beim heimkommen bzw. verlassen des Hauses
  • Heizung intelligent steuern über die Raumthermostate bzw. über die verbaute Heizung
  • Sicherheit: Aussenlichter und ggf. Innenlichter einschalten bei Näherung

Diese Funktionen sind quasi also schon im Standard mit drin und würden sich auch noch erweitern lassen, aber wo bliebe denn da der Spaß…

Die weiteren Pflichtfunktionen wären zwar auch über EnOcean möglich, aber da möchte ich gerne andere Sensoren haben, bzw. habe andere Dinge im Kopf… und dafür gibts – wie soll es auch anderst sein – unzählige Möglichkeiten die zu realisieren. Für mich war allerdings nur eine interessant:

Das Zauberwort heißt hier KNX.

KNX ist ein sehr weit verbreiteter Bus-Standard für Hausautomation und wird schon seit Jahren eingesetzt und weiterentwickelt. Vor allem die Sensoren (z.B. Lichtschalter, Präsenzmelder, Thermostate) usw. sind um Lichtjahre schöner als die EnOcean Varianten. Man stelle sich z.B. folgendes vor:

Im Wohnzimmer sind bei mir insgesamt 6 Schalter für Licht und Rollos erforderlich, plus ein Raumthermostat für die Heizung. Macht drei Doppelschalter plus ein Thermostat übereinander. Macht also ein Schalterfeld von ca. 22cm x 8cm plus ein Thermostat obendrüber. Nachts ist das suchen schon vorprogrammiert…

Mit KNX geht das in einem formschönen, beleuchteten Schalterfeld mit integriertem Thermostat. Abmaße ca. 92x92mm. Also nicht mal halb so hoch, und im Klartext beschriftet und beleuchtet. Und wenn man mag sogar noch intelligent, sprich programmierbar… da schlägt das Herz des Bauherren höher 🙂

Es gibt noch mehr Beispiele, wo es für KNX einfach schönere Sachen gibt. Das ganze hat nur einen riesigen Haken:

Eine komplette KNX Verdrahtung ist einfach viel zu teuer. Kostenpunkt für ein komplettes Haus ca. 15-20.000€.

Daher mache ich nun das beste aus zwei Welten. Ich benutze die EnOcean Grundinstallation, um möglichst schnell und kostengünstig alle Grundfunktionen in Betrieb nehmen zu können – macht also quasi WeberHaus für mich mit. Den Rest bereite ich in Eigenleistung soweit vor, dass ich später problemlos nachrüsten kann. Daher ziehe ich in jeden Raum eine KNX Leitung ringförmig durch das ganze Haus und dann zu einem zentralen Punkt im Keller wo das Herz der Anlage stehen wird:

Die Loxone.

Loxone, als ich das zum ersten mal hörte dachte ich an alles, nur nicht an eine Hausautomation. Es war die Empfehlung eines Arbeitskollegen, aber ich war trotzdem skeptisch.

Dann habe ich mich damit etwas beschäftigt, und muß sagen – es ist eines der besten Systeme die es aktuell auf dem Markt gibt. Es handelt sich – grob gesagt – um einen sehr kleinen Computer mit diversen Ein- und Ausgängen um Dinge an- und ausschalten zu können. Die Funktionen können anhand der mitgelieferten Software ganz einfach selbst programmiert werden.

Der allergrößte Vorteil daran: es ist unglaublich flexibel, bietet Schnittstellen zu allen erdenklichen Bus- und Funksystemen (ja, auch zu EnOcean), und ist beliebig erweiterbar. Und günstig ist es auch noch. Das Grundsystem mit 8 Ein- und Ausgängen, 4 analogen Ein- und Ausgängen, Schnittstelle zu KNX und zu EnOcean kostet ca. 700€ komplett mit Software und allem.

Zum Vergleich: Wenn ich für EnOcean eine PC Hausautomation aufbauen möchte kostet mich alleine die Softwarelizenz beim Hersteller ca. 500€, plus PC und Schnittstelle kommt man da schnell über 1500€.

Ausbaustufe 1

Mein System sieht also im Schritt 1 folgendermaßen aus:

  • EnOcean Grundinstallation, bereits im Hauspreis enthalten
  • KNX Grundinstallation, pro Raum eine Dose unter einem Lichtschalter
  • KNX Leitung in alle KNX Dosen und in die Mitte jedes Raumes zum späteren nachrüsten von Präsenzmeldern an der Decke
  • KNX Leerdosen in Flur EG und OG für spätere Visualisierung bzw. Zustandsanzeige

Ausbaustufe 2

  • Loxone Miniserver mit EnOcean Erweiterung
  • Präsenzmelder in Flur und Treppenhaus
  • Tür- und Fensterkontakte zur Überwachung der Fenster

Die KNX Ausbaustufe mit Loxone in Betrieb ist später geplant wenn wieder Kohle da ist… Damit werde ich dann auch folgende Funktionen realisieren können:

  • Lichtsteuerung im Flur

Die Lichtsteuerung im Flur soll über KNX Präsenzmelder passieren. Die gefallen mit besser als die EnOcean Melder. Ist allerdings nicht ganz billig, daher erst dann wenn erforderlich.

  • Nachtlichter zeitgesteuert bzw. helligkeitsabhängig an- / ausschalten

Auch bei den Nachtlichtern ist es erforderlich, dass diese über eine Hausautomation ein bzw. ausgeschaltet werden können. Hier ginge zwar auch eine Lösung über EnOcean, aber die Zeitsteuerung geht nur über einen PC oder eine andere Intelligenz. Und in Anbetracht dessen, was ich sonst noch so möchte, ist die Lösung über KNX vermutlich die einfachste.

  • Sicherheit: Einbruchsschutz

Auch hier gibt es EnOcean Möglichkeiten, aber nicht so gute für das was mir vorschwebt: Ich möchte die Bewegungsmelder im Aussenbereich gerne nutzen, um zeitabhängig diverse Vorgänge im Haus auszulösen. Zudem schwebt mir eine Überwachung der Fenster vor, die mir anzeigen kann ob das Fenster gekippt oder offen oder geschlossen ist. Auch hier: Kostspielig, daher später.

Thema Türsprechanlage

Da bei WeberHaus im Standard lediglich eine Türglocke enthalten war habe ich diese kurzerhand rausgestrichen und mich nach Alternativen umgeschaut.

Die Türsprechanlage soll folgende Features haben:

  • Türsprechstelle – sollte eigentlich Standard heutzutage sein
  • Video-Funktion – ich möchte Nachts im Schlafanzug gerne zuerst sehen wer da klingelt.
  • RFID Interface – Ich möchte meinen Kindern, und wer sonst noch alles eine Berechtigung haben soll, gerne einen RFID Chip geben um nach Bedarf Zutritt zu erhalten. Dieser ist bei Verlust ganz einfach aus dem System entfernt, im Gegensatz zu einem verlorenen bzw. geklauten Schlüssel…
  • Nice to Have: Netzwerkfähig – wenns klingelt und ich nicht da bin hätte ich gerne eine Info bzw. ein Bild vom Klingler.
  • Nice to Have: Fernöffnung – stellt Euch vor, meine Frau schließt sich wieder aus… 🙂
  • Nice to Have: Bild des Klinglers soll gespeichert werden für alle Fälle

Das mit dem Bild ist nicht nur ne fixe Idee von mir, nein: Ich war letztens bei der Polizei in anderer Sache, und da wurde berichtet dass ein Einbruch in unserer Gegend einer Einbrecherbande nur durch das Bild, welches die Türsprechanlage gemacht hatte, zugeordnet werden konnte. Somit konnte der Einbruch letztendlich aufgeklärt werden.

Dann habe ich mich auf Recherche begeben. Zuerst alle mir bekannten Musterhäußer abgeklappert, überall die Türklingeln angeschaut. Dann die mir bekannten Elektronik-Händler, und dann noch den Fachhandel der namhaften Anbieter von Türsprechanlagen…

Dabei bin ich zuerst erschrocken: Was für mich zuerst wie eine einfache, günstige Aufgabe aussah hat sich schnell zu einem teuren Spaß entwickelt. Die namhaften Hersteller langen da ordentlich zu… aber zum Glück gibt es sie noch, die intelligenten, kostengünstigen Lösungen.

Und so kam ich zu meiner Doorbird Türsprechanlage. Bietet alles was ich will zu einem wie ich finde annehmbaren Preis. Zum Vergleich: Namhafte Hersteller bewegen sich mit diesen Funktionen im Bereich von 2000€ und höher… meine kostet ca. 500€ und kann das alles.

Summa Sumarum

wird mich meine Hausautomation in der ersten Stufe (KNX nur Kabel vorbereitet, EnOcean in Betrieb, Türsprechanlage in Betrieb) ca. 800€ kosten. Mit der Loxone und allen Erweiterungen kommen dann nochmal ca. 2000€ dazu – das hat aber viiiiel Zeit…. Jetzt kommt erstmal das Haus. und dann schauen wir weiter.

 

Es geht los!

 

Wie schon angekündigt, war gestern tatsächlich das Baustellengespräch. Doch zuvor der wahrlich erhabene Moment, auf den ich nun seit 17 Monten gewartet habe:

Wir sind zum ersten Mal mit dem Auto auf der neuen Straße bis zum Grundstück gefahren!

Unterwegs waren zahlreiche Bauarbeiter, die noch die Restarbeiten erledigen sollen – manche sehr freundlich, andere wiederum nicht so freundlich. Aber das ist verständlich, werden jetzt wohl in Scharen die bauwilligen Eigentümer die Straße hochpilgern… und es ist noch sehr viel zu erledigen: Strom fehlt, Internet / Telefon fehlt, Gegwege fehlen… aber Hauptsache, die Straße ist fertig!

Das Baustellengespräch war kurz und bündig – allen beteiligten (ausser uns) hat man die Routine angemerkt, sicher wurden die diversen Punkte angesprochen und alle Fragen konnten schnell geklärt werden.

Unser Tiefbauer hat den Ablauf mit uns besprochen, Weberhaus hat die Checkliste mit allen wichtigen Fragen abgehakt, und der Bauleiter von Glatthaar Keller hat ebenfalls seine Punkte abgehakt. Als Hausaufgabe muss ich mich nun um Wasseranschluss und Baustrom kümmern. Und unser Tiefbauer kann seine Arbeit beginnen. Als erstes wird er wohl die Stützmauer hinter dem Haus anfertigen, weil jetzt noch Platz ist und keine Gefahr dass was am Haus kaputt geht.

Das Vermessungsbüro hat das Grundstück und die Position des Hauses kurzerhand markiert. Sieht so erstmal sehr klein aus, aber ich bin mir sicher das 160qm Wohnfläche und 55qm Einliegerwohung reichen werden. Weberhaus muss sogar die Seitenwände in 2 Teile aufteilen, weil die sonst zu lang wären um den dafür benötigten Transporter an dem kleinen Wendekreis wenden zu lassen… es wurde sogar davon gesprochen den Anhänger des LKW mit dem Kran hochzuheben und zu wenden… da bin ich mal so richtig gespannt!

Aktuell ist der Kelleraufbau bis in 6-7 Wochen geplant. Das heißt, das Haus kommt sicher nicht mehr vor den Bauferien – schade, aber ist halt jetzt mal so. Aber wenigstens ist nun der offizielle Startschuss gefallen!

Etwas belustigt hab ich nach dem Gespräch vernommen dass das komplette Team von Weberhaus und Glatthaar anschließend gerade mal zwei Bauplätze weiter gegangen ist zum nächsten Gespräch – man sieht, es brummt bei Weberhaus!

 

Baustellengespräch

Der Termin zur Freigabe der Baustelle wurde zwar nochmal um eine Woche verschoben – was ja so gaaaaarnicht vorhersehbar war – aber wir haben nun einen Termin für das Baustellengespräch mit Weberhaus bekommen.

Das Baustellengespräch stellt einen der wichtigsten Meilensteine im Projektplan von Weberhaus dar. Ab diesem Zeitpunkt befinden wir uns quasi in einer Ablaufkette, die unweigerlich zu einem Haus führen wird. Hoffe ich.

Weberhaus wird ab diesem Termin alle Gewerke final planen, und auch der Keller wird abschließend geplant und kommt dann zur Ausführung. Ab diesem Tag kann mal also schon ziemlich genau sagen wann das Haus kommen wird, und wie es dann weitergeht. Dort wird dann auch die Statik geplant, und wir bekommen dann die Baufreigabe – also den roten Punkt.

Und genau dieser Termin ist nun übernächste Woche. Ich kann es kaum glauben.

Es tut sich was… ENDLICH!!!

So, nachdem nun eine Ewigkeit seit dem letzten Beitrag vergangen ist, hier nun der aktuelle Stand und was so alles ging:

Weberhaus

Mit Weberhaus ist alles soweit in Ordnung. Kurz nach der Rückgabe der finalen Ausstattungsliste erhielten wir die Bestätigung, dass nun alle Bauvoraussetzungen erfüllt sind. Es ergab sich aufgrund Lieferprobleme eine Änderung in der Kellerisolierung, aber eigentlich ist diese nun eher besser als vorher, von daher: alles richtig gemacht. Leider ist unser Bauplatz halt noch nicht fertig erschlossen, was die weitere Planung nun verzögert. Aber auch hier gab es Neuigkeiten:

Bauplatz

Auf Rückfrage bei der Verwaltung erhielten wir die Auskunft, dass die Baufirma im Plan ist und die Fertigstellung Ende März geplant ist. Im schlimmsten Fall – falls der Winter nochmal mit Macht zuschlägt – ist die Fertigstellung der oberen Bauplätze Ende April. Und unser Bauplatz liegt dummerweise halt ganz oben. Schöne Aussicht, aber lange Wartezeit…

Beim letzten Besuch an einem Sonntag Nachmittag ergab es sich zufällig, dass wir unsere neuen Nachbarn zu unserer Linken Seite kennen lernen konnten. Familie G. wartet ebenso wie wir geduldig auf die Fertigstellung, und ich konnte feststellen dass alle Bauherren anscheinend die gleichen Sorgen plagen. Netterweise hat Familie G ebenfalls zwei Kinder, das älteste Kind im gleichen Alter wie unsere Tochter, und das jüngste etwas älter als unser Sohn. Die Kinder haben sich sofort prima verstanden und im matschigen Baugebiet gespielt (für was gibts denn Gartenbrausen und Waschmaschinen…), und auch wir waren außerordentlich erfreut über die nette Unterhaltung und den schönen Zufall sich so kennen zu lernen. Ich freue mich über die netten Nachbarn jetzt schon 🙂

Einen weiteren Nebeneffekt unseres letzten Besuchs auf der Baustelle: Mir wurde klar, was das für ein Schachtdeckel direkt neben unserer Zisterne ist… es ist der Schmutzwasser-Kontrollschacht. Dieser wurde bereits von der Straßenbau-Firma gesetzt, aber leider nicht nach unserem Plan – den wir aber rechtzeitig eingegeben hatten. Unsere Architektin hat daraufhin sofort beim Vermessungsbüro angefragt, welches bestätigt hat dass der Schacht direkt in unserer Garage landen würde – was so für Garagen nicht zulässig ist. Daher wurde dann die Baufirma angewiesen, den Schacht nach Plan zu versetzen. Ein Glück haben wir das noch rechtzeitig bemerkt. Nächste Woche ist Kontrollgang…

Aushub

Wir haben unseren Tiefbauer nun ausgewählt, das Angebot passt soweit. Allerdings sind die Deponiegebühren für den Aushub einfach Exorbitant hoch. Das macht mir schon noch Bauchschmerzen, und ich hoffe hier findet sich noch eine Alternative… Aber man wird sehen. Ich habe nun mal bei anderen Deponien angefragt, mal abwarten was noch so kommt… Falls jemand Aushub braucht, ich habe welchen kostenlos abzugeben, Lieferung frei Haus.

Termin

Nach der positiven Nachricht von der Gemeinde hat Weberhaus nun den Kellerstelltermin grob geplant. Das heißt, voraussichtlich KW17/KW18 gehts los. Falls sich wettertechnisch nun doch nochmal etwas tut, und eine längere Verzögerung eintritt, wird der Termin nochmal verschoben. Aber ich hoffe dass das so bleibt. Weberhaus hat uns schon den Fachbauleiter für den Kellerbau benannt, und beginnt nun mit den Detailplanungen für den Keller, berechnet die Statik und so weiter. Bei der Statikberechnung kann es noch zu einem unschönen Effekt kommen: Da wir die Innenwände in unserem Keller fast alle selber machen hat das ganze eine enorme Spannweite von ca. 11m – das kann dazu führen dass entweder die Decke stärker werden muss, oder dass wir einen Teil der Innenwände doch vom Kellerbauer machen lassen. Das wird uns noch mitgeteilt.

Planung Innenausbau

Ich habe nun auch mit den Grobplanungen zum Innenausbau begonnen. Als erstes habe ich mir einen groben Überblick verschafft, was noch so zu tun ist, und dies auch kostentechnisch grob erfasst. Als nächstes machen wir uns Gedanken, wo welcher Fußboden in welcher Farbe sein soll, und machen uns Gedanken zur Wandgestaltung. Eine Liste mit den erforderlichen Eigenleistungen und wann diese zu erbringen sind, und welches Material dafür erforderlich ist, ist auch in Arbeit. Und zu guter Letzt möchte ich mir zu den Aussenanlagen mal Gedanken machen, da haben wir bisher nur grobe Vorstellungen. Langweilig wirds uns nicht.

Gefühlslage

Die Spannung steigt. Endlich ist wieder etwas Bewegung in die Sache gekommen, und es ist ein erster Lichtblick am Termintunnel zu sehen. Unsere Vorfreude steigt!

Jetzt wo wieder Bewegung im Spiel ist werde ich hoffentlich wieder regelmäßiger berichten.

 

Protokolle Ausstattungsbreatung

Seit meinem letzten Beitrag ist einiges an Zeit vergangen. Das lag zum einen daran, dass ich recht wenig Zeit hatte, zum anderen aber auch daran, dass nicht sooo viel passiert ist.

Ausstattungsprotokolle

Wir haben die Ausstattungsprotokolle von Weberhaus zurück erhalten, und auch gleich bearbeitet. Da muß man schon sehr genau kontrollieren – nicht weil Weberhaus hier etwa schlampig gearbeitet hätte, nein – im Gegenteil! Es war immer sehr gut aufbereitet und entsprach exakt dem was bei der Beratung besprochen wurde. Es ist vielmehr so, dass man mit etwas Abstand manche Dinge plötzlich anders sieht, oder auch durch Gespräche mit Freunden auf Dinge hingewiesen wird die einem so garnicht in den Sinn gekommen wären.

Jedenfalls haben wir nach der ersten Version auch eine zweite und eine dritte Version der Protokolle zur Kontrolle erhalten – und jedesmal waren unser Änderungswünsche eingeflossen, und penibel aufgezeichnet worden. Doch nach der dritten Version scheint nun alles in Ordnung zu sein, und wir konnten die Formulare zur Finanzierungsbestätigung mit dem finalen Preis an die Bank weitergeben. Diese füllt nun aus (2 Zeilen…) und dann werden wir die Formulare an Weberhaus schicken. Dann hätten wir alle Bauvoraussetzungen soweit erfüllt.

Und beim ersten Durchgang waren ja auch sämtliche Preise und Änderungen während der Ausstattungsbreratung mit eingeflossen. Ich hatte ja schon geschrieben dass mir vor dem Endpreis etwas gegraut hat – naja, was soll ich sagen, meine Befürchtung war teilweise berechtigt, besonders im Elektrobereich – da hatte ich meiner Fantasie freien lauf gelassen. Da musste ich dann wieder etwas korrigieren und die teuersten Dinge rausstreichen bzw. auf andere Weise lösen. Jetzt nach der dritten Version sind wir preislich da wo wir es erhofft hatten, und alles passt wieder soweit.

Man merkt schon, dass bei Weberhaus gut zu tun ist – die Bearbeitung durch unsere freundliche Beraterin Frau M. geht gefühlt Monate – real natürlich nur 1-2 Wochen pro Version. Aber diese Wartezeiten sind immer wieder quälend für Bauherren, weil sich danach der Preis des Hauses wieder ändert, und meistens kommt dann das Paket mit den Änderungen wenn man grad wieder keine Zeit hat und nicht damit gerechnet hat… naja. Jammern auf hohem Niveau.

Auch hier war eine Rücksprache mit Weberhaus jederzeit möglich, und auf Fragen wurde geduldig geantwortet. Wenn es auch mal ein zwei Tage länger gedauert hat – wir sind ja schließlich nicht die einzigen die bei Weberhaus bauen wollen…

Was die Preise angeht – wie ich finde sind die Gutschriften und Aufpreise sehr fair. Dennoch gibt es Dinge die man vielleicht besser selber machen sollte, oder zumindest sich überlegen sollte ob man das wirklich braucht. Manchmal überrascht einen auch die Technik etwas. So z.B. bei unserer Photovoltaik: Wir hatten 20 Module mit aufgenommen, und bei der Beratung wurde uns deutlich dass das rein ästhetisch gesehen „bescheiden“ aussieht in drei Reihen arrangiert. Dann haben wir das 21. Modul mit aufgenommen – dummerweise wird beim Schritt von 20 auf 21 Module der Wechselrichter auch eine Nummer größer erforderlich, was das ganze doch stark verteuern würde für das bisschen Leistung mehr. Also, kurzerhand wieder auf 18 Module runter – netter Nebeneffekt: Hier wurde der Wechselrichter wieder eine Nummer kleiner und die Gutschrift dementsprechend wieder größer 🙂

Baugebiet

An der zweiten Front – Fertigstellung des Baugebietes – hat sich zwar auch viel getan, aber leider keine Verbesserung der zeitlichen Prognose. Man liegt im Zeitplan, und hofft auf einen trockenen Winter. Wir auch.

Jedenfalls liegen die Abwasserrohre, und auch die Wasserleitungen sollen soweit drin sein. Mal schaun wie es weitergeht. Drückt uns die Daumen auf einen trockenen Winter ohne Frost und Schnee 🙂

Hausautomation

Mein Steckenpferd, die Hausautomation, wächst und gedeiht – gedanklich zumindest. Mir kommen immer mehr Ideen, und ich habe unzählige Dinge gedanklich vorbereitet. So wie es aussieht werde ich die KNX Sache doch früher als geplant in Betrieb nehmen müssen. Denn es gibt ein paar Dinge die ich nicht anders machen kann. Im Zuge der Preisoptimierung habe ich nämlich einige EnOcean Schalter „wegoptimiert“, die ich nun durch einen viel günstigeren KNX Schalter ersetzten möchte. Zudem werde ich die Präsenz-Melder in den Fluren gleich zu Beginn in Betrieb nehmen, um zu sehen was die taugen und eventuell die Schalter in den Fluren gleich weglassen zu können.

Aushub

Die Anfrage an den Aushubunternehmer läuft auch, da habe ich nächste Woche das Baustellengespräch um zu sehen was er für mich tun kann. Das läuft also alles soweit.

Gefühlslage

Jetzt wo wir wirklich wissen was das Haus kosten wird gehts mir gut. Wir können weiter planen, Kosten passen soweit, und auch sonst läuft alles. Zwar langsam, aber läuft. Wir können es kaum erwarten die Meldung „Baugebiet fertig“ zu erhalten. Ab dem Tag, an dem diese Worte fallen, läuft der Countdown…

 

Ausstattungsberatung

So, heute will ich mal über unsere Ausstattungsberatung berichten. Vom 23. bis 25. August waren wir dazu in Linx bei WeberHaus. Unsere Kinder haben wir so lange bei Oma und Opa „geparkt“ – die hatten sicher mehr Spaß als wir 🙂

Bei längeren Texten ist es besser, das Fazit gleich am Anfang zu schreiben, da niemand bis zum Schluß ließt… 🙂 – daher:

Vorweg das Fazit:

Wir haben uns bei WeberHaus rundum wohl gefühlt. Angefangen vom Hotel – bis auf die Matratzen sehr empfehlenswert, extrem leckeres Frühstücksbuffet und freundliches Personal, und überaus günstig gelegen – über die Lage des Hotels an der Europabrücke in Kehl (Straßenbahn nach Straßburg direkt vor der Haustüre) bis hin zur Beratung und dem sehr freundlichen Peronal bei WeberHaus. Die Ausstattungsberaterin Frau M. war wirklich sehr nett, und hat uns zielstrebig und sicher durch alle Gewerke geführt. Wir wurden immer auf den Standard hingewiesen, und wo wir mal aus dem Standard ausgebrochen sind wurde uns immer auch eine kostengünstige Alternative angeboten. Sie hat uns auch bei allen Dingen, bei denen wir nicht so recht wussten was wir wollen, mit sicherem Instinkt weitergeholfen. Und wo sie mal nicht weitergewusst hat, ein kompetenter Kollege aus der Fertigung war jederzeit zur Hand, so konnten alle Fragen zu unserer vollsten Zufriedenheit geklärt werden. Sicher gab es Punkte, die uns nicht so gefallen haben (und über die ich mich im ersten Moment sehr aufgeregt habe), und wiederum andere Punkte, die uns sehr positiv überrascht haben – über alles konnte man reden und es wurden auch ausnahmslos Lösungen gefunden die für uns mehr als zufriedenstellend sind.  Noch haben wir zwar das Ergebnis nicht schriftlich in den Händen, jedoch denke – bzw. HOFFE – ich, dass wir preislich im Rahmen geblieben sind…


Und hier ist er: Der goldene Wasserhahn… es gibt ihn also doch!

Aber der Reihe nach:

Am Dienstag sind wir bereits angereist, um frisch und ausgeruht am Mittwoch bei Weberhaus „aufzuschlagen“. Doch zuerst haben wir nochmal das Musterhaus angeschaut und die Fliesenausstellung besucht. Danach ging es zurück nach Kehl, und dort hatten wir einen sehr entspannten Abend bei einem netten spanischen Restaurant.

Pünktlich um 9 Uhr trafen wir am nächsten Tag unsere Beraterin Frau M. im Foyer der World of Living, und legten gleich los.

  

Nach der Grundrissbesprechung (und geringen Änderungen, die aber alle kulanterweise möglich waren) ging es von aussen nach innen – also vom Dach über Aussenwand zur Innenausstattung. Hier zeigte sich wiedermal wie wertvoll ein Erfahrungsschatz aus unzähligen geplanten Häusern ist. Mit sicherer Hand führte uns Frau M. zu unseren Dachziegeln (im Standard) und half uns bei der farblichen Gestaltung unserer Aussenwände. Ästhetik ist ja nicht so meins…

Gewählt haben wir Ziegel in Grau, ähnlich unserem Sockelputz, und der Grundputz unseres Hauses wird ein dezenter Blauton mit grauen Farbakzenten um die Fenster:

Von der Aussenfarbe gingen wir zur Tür – das war recht einfach, Standardtüre in Grau. Dann ging es weiter mit der Treppe. Dort haben wir das Standardmodell etwas aufgehübscht – Buche ist zwar nett, aber sooo nett nun auch wieder nicht. Die Stufen werden einen anderen Farbton erhalten, ebenso werden die Wangen Cremefarben sein, und der Handlauf wird „ergonomisch“ im Farbton der Stufen: Links der Handlauf, rechts die Farben der Stufen und der Wange.

  

Danach ging es weiter mit der Auswahl der Fliesen… davor hatte ich am meisten Angst.

Doch das ging erstaunlich glatt. Zuerst suchten wir uns aus den Standard-Fliesen ein paar schöne Kombinationen aus, und dann schauten wir noch die anderen verfügbaren Fliesen durch. Trotz ca. 4-5 Standard-Modelle hatten es uns zwei Fliesen aus dem Aufpreis-Segment angetan… leider war zumindest eine davon sauteuer. Auch hier half uns Frau M. aus der Patsche – mit sicherer Hand zeigte sie uns eine Variante, die zwar auch aufpreispflichtig war, jedoch lediglich 6 Euro pro qm ausmachte. Zusammen mit einer Änderung im Fliesenplan – wir lassen nur die nötigsten Wände 1,20m hoch fliesen, und die Dusche raumhoch – hat das ganze lediglich 46€ Aufpreis für das komplette Bad gekostet. So kanns weitergehen!

Die Fliesen für das Gästebad haben wir gedanklich auch schon ausgewählt, doch der erste Tag war dann schon vorbei.

Abends nach kurzem Hotelaufenthalt sind wir nach dem Abendessen in Kehl dann mit der Straßenbahn direkt vor dem Hotel nach Straßburg gefahren – kann ich nur empfehlen! Diese Altstadt, die Fachwerkhäuser, die Stimmung, die kleinen Läden, die kleinen Cafes, einfach traumhaft. Nach einem Feierabendgetränk in einer Brasserie direkt vor dem Münster haben wir uns noch die Lichtershow angesehen, die dort im Sommer jeden Abend stattfindet. Es wird die Geschichte des Lichts in der Zeit (oder so ähnlich…) erzählt. Naja, muß man etwas Vorstellungskraft für haben, aber: Es war super! Danach gings mit der Straßenbahn wieder zurück zum Hotel.

   

Am nächten Morgen gings weiter mit den Bädern. Die Fliesen für das Gästebad haben wir endgültig festgelegt, und danach gings weiter mit den Amaturen. Hier sind wir im Gästebad im Standard geblieben, und in unserem Bad haben wir den Waschtisch rausgestrichen – das war erforderlich weil unser Wäscheabwurfschacht aus konstrukiven Gründen direkt neben dem Waschbecken liegt und wir das ganze gerne in einen Waschbecken-Unterschrank integriert hätten. Das WC oben ist ebenfalls standard, dafür haben wir die Dusche etwas aufgemöbelt… eine „Regendusche“ wirds geben, und auch die Badewanne ist eine Nummer größer als Doppelsitzer ausgeführt. Zudem noch eine Ablage an der Wand in Dusche und beim Bad, dafür musste dann auch die Badewannengarnitur geändert werden – sonst wäre kein Wasser in der Wanne gelandet…

Alles in allem wird das Bad wohl ein Highlight in unserem Haus. Und trotz aller Änderungen günstiger als ich gedacht hätte!

Nach den Bädern kam das Thema, das mich am meisten interessierte: Die Elektroplanung. Ich habe viel dafür vorbereitet, und etliche Stunden mit der Planung verbracht, und unendlich viel gelesen. Es wird im EG und OG – dank unserer Vorauswahl – eine EnOcean Steuerung geben, gepart mit einer „Handgestrickten“ Mini-KNX-Verkabelung. Im UG wird eine Standard-Installation sein, das bleibt alles Standard.

Angefangen haben wir mit dem UG. Dort kam dann der größte Schock dieser drei Tage… in unseren Aussenwänden ist – dank der notwendigen Druckwasserabdichtung – keine Installation möglich, es sei denn wir machen die dickeren Wände zu einem nicht unerheblichen Aufpreis rein. Das hat mich etwas überrascht, da ich während meiner Elektroplanung keinen Gedanken daran verschwendet hatte dass das nicht gehen soll. In den Plänen war auch kein Hinweis diesbezüglich, wohingegen ein Hinweis zur Leitungsführung für das Wasser / Abwasser sehr wohl drin war.

Unsere Beraterin war dann kurz auch mal etwas aus der Spur, hat aber dann jedoch sehr schnell und professionell reagiert und das Problem zur Klärung an unseren Projektleiter verwiesen – und kurzerhand haben wir dann den Keller erstmal zur Seite gelegt, und mit dem EG weitergemacht. Nach einem Kaffee gings dann auch wieder bei mir, und wir sind zielstrebig durch die Räume durch. Hier konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen, und habe jeden meiner Wünsche auch erfüllt bekommen – zumindest so lange noch Platz auf dem Plan war für die Zeichnung 🙂

Was das finanziell bedeutet erfahre ich erst wenn ich das Beratungsprotokoll bekomme… ich gebe zu, ich habe etwas Bammel davor…

Naja, jedenfalls bekomme ich in jedem Raum hinter dem Lichtschalter meine KNX Leerdose, um hier nachjustieren zu können. Und mein Leerdose für die Visualisierung. Und meine Netzwerkdosen. Und die Dosen für die Lautsprecher. Und die Leerdosen für die Antennen. Und die Dosen für unvorhergesehenes…

Die schlechte Nachricht: Ich muss alles, was ich in Eigenleistung machen will, innerhalb zwei Tage verlegt haben… Oh manoman…

Die beste Wand steht im Wohnzimmer… hoffentlich hält die noch zusammen vor lauter Leerdosen und Steckdosen und Lautsprecherdosen…

Naja. Das Obergeschoss war vergleichsweise harmlos. Standard halt. Bis auf den Flur…

Aber mehr verrate ich erstmal nicht, erst muß es alles auch funktionieren 🙂

Nach dem OG war auch schon der zweite Tag rum, und wir haben uns einen Ausflug ins Kino gegönnt. Was man alles so tun kann ohne kleine Kinder… 😉

Am dritten Tag durften wir ausschlafen. Frau M. hat uns auf 10 Uhr einbestellt, so lange konnte sie noch verschiedene Fragen klären, und auch den Elektromeister einbestellen. Er erklärte mir, wie die Verkabelung so aussehen wird, das hat mir einiges klar gemacht. Das war sehr erhellend, und jetzt weiß ich auch dass alles gut werden wird 🙂

Danach trafen wir endlich unseren Projektleiter, um mit ihm noch ein paar Besonderheiten unseres Baus zu besprechen: Da unser Baugrund vermutlich nicht vor März 2018 fertig sein wird, gibt es hier von Gemeindeseite her eine sehr ärgerliche Verzögerung. Hier war WeberHaus aber auch sehr kulant, und so haben wir gemeinsam eine Lösung für uns gefunden die mich sehr positiv gestimmt hat.

Nach diesem Gespräch gabs dann noch das letzte Bauherren-Mittagessen in der World of Living – wie jeden Tag mit Tischservice, Glas Sekt zur Begrüßung, und reservierten Tischen. Es war immer sehr lecker, kann ich nur empfehlen!

Nach dem Mittagessen sind wir dann gleich losgedüst, um unsere Kinder nach drei Tagen endlich wieder in den Arm nehmen zu können! Nach der Begrüßung wussten wir, für wen wir das alles machen – unsere Kinder sind uns halt doch das wichtigste auf der Welt. Das strahlen in den kleinen Äuglein – mit nichts auf der Welt zu bezahlen!

Als Belohnung für das tapfere warten auf Mama und Papa gabs dann einen Rummel-Besuch in Eberbach und am nächsten Tag einen Zoobesuch in Karlsruhe 🙂

Geplante Eigenleistung

Die KNX Verkabelung werde ich selber machen, das ist wesentlich günstiger als machen lassen. Ich lasse bei jedem Lichtischalter in den Wohnräumen eine Leerdose unter einen Lichtschalter setzen (ja, bei EnOcean braucht man keine Dose für einen Lichtschalter). In diese Dose kommt dann ein KNX Kabel, welches bei Bedarf dann verwendet werden kann. Z.B. für einen schicken Lichtschalter, ein Touchscreen, oder etwas anderes schönes. KNX bietet unendliche Möglichkeiten. Zum Thema Hausautomation werde ich bei Gelegenheit noch einen eigenen Artikel schreiben.

Lautsprecherkabel werde ich auch selber machen. Mit Leerrohren vermutlich, um bei Bedarf was anderes nachziehen zu können…

Netzwerk / Homeway haben wir auch rausgenommen und werden das in Eigenleistung machen.

Fernsehkabel machen wir auch selber in die einzelnen Räume. Eventuell machen wir auch die vier Coax Leitungen vom Dach zum Installationsraum selber.

Waschbecken Badezimmer OG machen wir selbst. Eventuell auch noch das WC OG/EG sowie Waschbecken EG. Muss erstmal schauen was ich so günstiges finde, falls es preislich ansprechend ist werden wir das selber machen.

Elektroinstallation innenwände im UG machen wir selbst.

Badezimmer UG werden wir komplett selber machen.

Eventuell machen wir die Frischlufttürme für unsere Lüftung selber. Muss aber erstmal schauen was das genau bedeutet und woher ich die bekomme. Preislich interessant ist das allemal.

Fliesen im Flur und Küche sowie im Bad UG machen wir auch selber, genauso alle anderen Bodenbeläge (also alles ausser den Bädern EG/OG).

Malerarbeiten komplett machen wir selber.

Türen ausser der Haustür machen wir selber.

Lessons Learned

  • Aussenwände sind heilig! Besonders bei energieeffizienten Häusern und wasserdichten Kellern.
  • Vorbereitung ist alles! Alles was man vorbereitet hat, spart am Ende Geld und Zeit.
  • Zähle nicht nur die Steckdosen vorher, sondern auch die Schalter – auch deren Anzahl ist im Standard begrenzt…
  • Leerdosen kann man nicht genug haben.
  • Fliesenbordüren oder Mosaik sind scheinbar aus Gold gemacht.
  • Bemustere so viel wie möglich rein, rausstreichen geht immer.
  • Spare nicht bei Dingen die sich nicht mehr so leicht ändern lassen. z.B. bei der Treppe
  • Es gibt nichts worüber man nicht sprechen kann.
  • Es gibt keinen noch so ausgefallenen Wunsch, der nicht schon mal verlangt worden wäre.

Gefühlslage

Etwas entspannter als vor der Beratung. Ich weiß nun die Antworten auf ein paar meiner drängendsten Fragen, und wir haben unser Haus vernünftig ausgestattet um darin gut wohnen zu können. Alles in allem gehts uns mit den Entscheidungen ganz gut, ein paar Fragen sind noch in der Klärung, und wir freuen uns auf das Protokoll der Beratung.

 

Bauausschuss-Sitzung

So, heute war die Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde. Naja, was soll ich sagen: der Anfahrtsweg war länger als der Sitzungspunkt gedauert hat. Das Einvernehmen der Gemeinde zu unserem Bauantrag wurde einstimmig erteilt – als nächstes kommt das Landratsamt dran mit der eigentlichen Genehmigung. Das geht hoffentlich genauso schnell 😄

Jetzt gibts erstmal ein Glas Sekt auf den erfolgreichen Zwischenschritt…

Und weiter gehts…

Inzwischen „überschlagen“ sich die Ereignisse… aber alles der Reihe nach:

Dachvorsprung

Nach dem Plancheck erhielten wir einen Anruf von Weberhaus bezüglich unseres Dachvorsprunges. Bestellt hatten wir im Werkvertrag einen Dachvorsprung „Modern“, welcher bei unserem Haus Standard ist. Geplant wurde ein Dachvorsprung „Standard“, welcher gegenüber „Modern“ weiter heraussteht und auch teurer ist. Im Werk fiel das beim Plancheck natürlich dann auf, und glücklicherweise dachte sich der Projektleiter, er frägt sicherheitshalber bei mir nochmal nach ob wir uns dessen bewusst sind was wir da nun schlussendlich gebaut bekommen. Waren wir uns natürlich nicht bewusst. Um das Dach habe ich mir bisher am wenigsten Gedanken gemacht.

Verwirrung komplett… es hat sich herausgestellt dass wir das einfach falsch verstanden hatten, den „Standard“ war für mich Standard, aber das war es eben nicht, sondern „Modern“… na, kommt ihr da noch mit? Nein? Ich zuerst auch nicht…

Aber dann hat sich das alles in einem Gespräch mit unserem Verkaufsberater klären lassen, er hat uns den Sachverhalt erklärt und Weberhaus hat uns Fotos der Dachvorsprünge geschickt. Sieht gut aus, nehmen wir. Alles kein Drama und Dank der unkomplizierten und schnellen Arbeit von Weberhaus und unserer Architektin konnten wir diesen Schlamassel wieder gerade rücken. Unbürokratisch und schnell und einfach – perfekt! Danke an alle beteiligten, das war mir unendlich peinlich dass mir das so nicht aufgefallen war.

Retentions-Zisterne

Nächster Punkt war dann eine kleine „Hiobsbotschaft“: Bei der Planung unserer Garage konnten wir noch wünsche äußern wo denn die Zisterne hinkommen soll, die die Gemeinde bei der Erschließung in alle Grundstücke einbaut. Haben wir auch gemacht – überall, nur nicht bei der Garage. Unsere Architektin hat das dann dem Vermessungsbüro weitergegeben, diese haben die Pläne korrekt geändert und an die Baufirma weitergeben – und dort ist das dann irgendwie nicht an die Baustelle gekommen. Die Zisterne wurde nach den original Plänen gebaut. Jetzt ist die Zisterne genau da wo sie eigentlich nicht sein soll – nämlich auf dem Platz, an dem unsere Garage hinkommen soll. Das bedeutet für mich, ich kann dort keine Fertiggarage hinstellen, aber Carport oder gemauerte Garage wären problemlos möglich.

Also zusammenfassend: Von unserer Seite bis hin zum Vermessungsbüro wurde alles richtig gemacht, aber dann halt nicht so umgesetzt. Das ist ärgerlich, aber in anbetracht dessen, dass wir sowieso keine Fertiggarage machen wollen erstmal kein großes Problem. Schön ist anderst, aber der Aufwand das zu ändern wäre vermutlich mit einer weiteren Verzögerung einhergegangen, das wollte ich jetzt auch wieder nicht.

Bauantrag und Bemusterung

Und zu guter Letzt kam dann noch zwei schöne Infos:

  1. Unser Bemusterungstermin wurde auf den 23. August festgelegt – Urlaub wurde genehmigt, Babysitter ist organisiert und Hotel ist reserviert
  2. Unser Bauantrag ist fertig und wurde von uns feierlich auf dem Rathaus abgegeben 🙂 

Gemeinderatssitzung für den Bauantrag ist am 17. Juli, aber parallel wird schon die Nachbarschaftsanhöhrung gemacht werden usw…
Gefühlslage

Irgendwo zwischen Euphorie und Angst. Wir freuen uns total dass es weitergeht, wir haben großes Vertrauen in Weberhaus und unsere Ansprechpartner, aber wir haben auch etwas Angst dass wir wichtige Dinge übersehen oder vergessen. Deswegen beschäftige ich mich jetzt intensiv mit der Vorbereitung auf den Bemusterungstermin, um blos nichts zu übersehen und möglichst schon im Vorfeld zu wissen was wir wollen.

Trotzdem überwiegt die Vorfreude auf unser neues Haus!

Etwas großes ist angekommen…

… und zwar der Bauantrag. Ganz schön mächtig das ganze… jetzt wird mir auch klar warum die Bearbeitung auf den Ämtern so lange gehen soll…


Der wird jetzt unterschrieben und dann geht das ganze „feierlich“ abgegeben. Mir tut jetzt schon die Hand weh wenn ich dran denke…

Plancheck: Check ✅

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Weberhaus hat den Plancheck abgeschlossen und produktionstechnisch die Pläne geprüft – es gab nur geringfügige Änderungen, die unsere Architektin auch sofort eingearbeitet hat. Damit ist der erste Meilenstein erreicht – und was soll ich sagen: die Buchhaltung bei Weberhaus arbeitet genauso schnell und hat uns die Rechnung für die erste vertraglich vereinbarte Abschlagszahlung geschickt. Da hätten sie sich ruhig Zeit lassen können… 😄
Scherz beiseite – da Weberhaus ordentlich und schnell gearbeitet hat ist das ja auch berechtigt. 

Jetzt gehen die Pläne zum Vermessungsbüro, welches die Lagepläne erstellt und dann kann der Bauantrag eingereicht werden. 

Außerdem haben wir den Termin für unsere Ausstattungsberatung erhalten – im September ist es soweit. Dürfte nach unserem Geschmack durchaus früher sein, aber naja. Vielleicht wird noch ein Termin frei. 

Es geht vorwärts…

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