Abenteuer Hausbau

Unser Weg zum eigenen Haus

Kategorie: Hausbau (Seite 1 von 2)

Noch 7 Tage…

Noch genau 7 – in Worten: SIEBEN! – Tage. Dann gehts los.

Inzwischen haben wir noch einiges gemacht:

  • den Kellerraum haben wir gespachtelt und gestrichen, weil wir nach dem Einbau der ganzen Armaturen und der Heizung und Stromverteiler und und und… da vermutlich nicht mehr so einfach dran kommen
    • Das heißt, eigentlich hat ihn mein Schwiegerpapa und meine Frau gestrichen – ich musste arbeiten
  • das fehlende Lüftungsrohr für den Frischluftturm haben wir gelegt
  • den Lichthof haben wir begonnen – können ihn aber leider nicht mehr vor dem Haus fertig machen da wir sonst den Platz belegen, den Weberhaus vermutlich braucht
  • Den Ablauf für den Lichthof installiert
  • Eine Behelfstreppe haben wir gebaut – jetzt kommt man besser hoch, ich denke dass die Monteure das zu schätzen wissen
  • Einen Fliesenleger beauftragt
  • Mit dem Küchenhersteller den Liefertermin abgesprochen
  • Mit meinem Schreiner des Vertrauens den Liefertermin für meinen Badezimmerschrank abgesprochen
  • Kabelziehelfer organisiert
  • Mit dem Bauleiter von Weberhaus den Zeitplan abgesprochen
  • Mit dem Nachbarn über die Gestaltung der Grenze gesprochen

Wir planen auch ein kleines Richtfest, und laden dazu natürlich dann unsere Handwerker, Familie, Freunde und Nachbarn (neu und alt :-)) ein.  Das Richtfest wird auch von Weberhaus unterstützt, der Bautrupp wird uns einen Raum freiräumen so dass wir da ein bisschen feiern können.

In der letzten Woche kamen auch etliche Pakete mit Kabeln und sonstigem Zubehör an, welches ich für die ersten Eigenleistungen brauche. Ich hoffe mal dass ich nun alles habe, aber die letzten Zweifel werde ich wohl bis zum Stelltermin mit mir herumtragen.

Abendstimmung auf der Baustelle
Fertig!
Schwiegervater bei der Arbeit

Was fängt mit „S“ an und hört mit „telltermin“ auf?

Der sehnsüchtig erwartete Brief kam heute mit der Post – unser Stelltermin wurde festgelegt:

Unser Haus kommt am 4. Oktober!!!

Das ist extrem gut, weil erfahrungsgemäß am 2. Aufbautag das Haus komplett aufgebaut ist und mit den Innenarbeiten begonnen wird. Und da wir vertragsgemäß am 3. Aufbautag unsere Elektroarbeiten fertig haben müssen, und dieser Tag folglich der Montag ist, haben wir ein ganzes Wochenende für alle Eigenleistungen 🙂

Ich hab mich da schon Nachtschichten einlegen sehen… aber da hab ich jetzt „gemütlich“ Zeit alle Kabel einzuziehen und alles ordentlich zu dokumentieren.

In der Zwischenzeit hab ich schon mal Kabel bestellt, und suche gerade die passende Sat-Anlage aus. Die Lüftungstürme hab ich auch schon ausgewählt, die werden jetzt auch bestellt damit Weberhaus die Lüftungsanlage und die Heizung korrekt in Betrieb nehmen kann. Dann ist alles da wenn ich es brauche.

The Wall

Zur Hangsicherung hinter dem Grundstück bauen wir eine große Wand mit Bruch-Steinen aus Granit – oder besser gesagt, lassen bauen. Ein Stein wiegt ca. 1t… da braucht man schweres Gerät.

Die Anlieferung – vier Hänger voll wurden verbaut:

Danach Stein für Stein nach hinten mit dem Bagger transportiert:

Dort dann einmal Tetris spielen:

Oben auf der Wand werden wir die geforderte Bepflanzung realisieren, und an der Wand soll später mal in den Ritzen und Lücken Kräuter und kleinere Pflanzen wachsen. Ausserdem wollen wir dort eine Kletterwand für die Kinder aufbauen, und die Rutsche befestigen, und eine „Hängebrücke von einem Aussichtsturm soll auf die Mauer führen.

Zur Bewirtschaftung des Grundstückes dahinter hat unser Tiefbauer einen kleinen Aufgang ganz rechts an der Mauer gemacht. Das ist praktisch.

Ausserdem hat Glatthaar unseren Keller fertig isoliert und die fehlenden Isolationssteine angebracht. Leider wurden an der Seite beim Aufgang nicht alle Platten mit Dübeln fixiert, aber das werden wir noch reklamieren.

Während dessen hat sich unser kleiner Bauherr einen Kurzurlaub auf einem Bauernhof gegönnt:

Und die kleine Bauherrin hat die Mama durch die Gegend kutschiert:

 

Wir waren campen auf dem Kramerhof bei Ravensburg, sehr empfehlenswert für Familien mit kleinen Kindern. Sollte man allerdings nur machen wenn das Wetter gut ist. Bei uns hats leider nur geregnet, das sah dann im Zelt so aus:

Und das ist kein Kondenswasser, das hat geschüttet wie aus Kübeln.

 

Hausanschlüsse (fast) fertig

Nachdem die Anfüllung des Arbeitsraumes schon fast fertig ist, wurde der Mehrspartenanschluss durch den Energieversorger ED Netze gemacht. Zufällig kam ich dazu als er gerade die Leerrohre für meine Glasfaseranschlüsse – jawohl, mehrzahl – erstellt hat (wir erinnern uns: Ich habe die Wahl zwischen zwei Glasfaser-Netzen, und ca. 95% in Deutschland haben noch nicht mal einen einzigen Glasfaseranschluss bis direkt ins Haus…) . Strom und Daten sind somit fertig, und Wasser kommt die Tage. Das orange Ding, welches da aus dem Boden ragt, ist der Gasanschluss – den ich nicht brauche weil ich eine Wärmepumpe hab. Und das noch offen rumliegende Leerrohr ist für den Wasseranschluss gedacht. Passt alles soweit.

Weberhaus hat sich auch nochmal wie verpsrochen um meine Zähler gekümmert, alles in bester Ordnung. Ich bekomme wie geplant zwei separate Zähler vom Energieversorger: Einen Zweirichtungs-Doppeltarif-Zähler für die Hauptwohnung, und einen normalen Zähler für die Einliegerwohnung.

Damit kann ich wie geplant meine Wohnung und die Heizung mit Solarstrom betreiben, und die Einliegerwohnung kann einen Wunschtarif mit einem Wunschversorger machen. Jetzt überlege ich mir noch wie ich den Zählerstand in der Einliegerwohnung verfügbar mache, so dass der Mieter seinen Stromverbrauch auch im Blick hat. Denn leider hat er keinen Zugang zum Technikraum – absolute Fehlplanung meinerseits 🙁

Glatthaar Keller war auch wieder auf der Baustelle und hat die letzten Verschalungen entfernt, und mit den Beton-Spachtelarbeiten der Fugen begonnen. Und: sie haben die Baustelle aufgräumt, nachdem wir letztes Wochenende alles zusammengefegt und in Müllsäcke gestopft hatten mit der Absicht, das alles bei Gelegenheit zu entsorgen. Was soll ich sagen, die Entsorgung hat Glathaar übernommen 🙂 Saubere Arbeit, saubere Baustelle! Als ich gestern hoch kam war alles schon weg…

Als nächstes kommt dann die Stützmauer hinten am Grundstück, und dann noch die restliche Aufschüttung, Erde verteilen, Lichthof für die ELW setzen (Eigenleistung), und die vordere Stützmauer. Diese werden wir eventuell auch in Eigenleistung machen, das hängt davon ab wie teuer das wird… das bin ich gerade am rausfinden.

 

Jede Menge Dreck…

Unser Tiefbauer ist fleißig am zuschütten des Arbeitsraumes um den Keller. Dabei hat er auch gleich alle Rohre für das Regenwasser verlegt, und auch noch Leerrohre für Strom, Telefon und Wasser. Die Anschlüsse sind soweit auch beauftragt und am Dienstag soll der Mehrspartenanschluss gesetzt werden.

Hinter dem Keller wurde sehr viel mit Leerkies angeschüttet, damit das Wasser schneller versickern kann. Besonders beim Lichthof ist das wichtig, denn da hinter ist das Schlafzimmer der Einliegerwohnung.

Es ist ein tolles Gefühl, ohne Leiter auf das Haus gehen zu können 🙂

So sah es am Mittwoch Abend aus:

… und so am Freitag Abend.

Der kleine Bauherr prüft ob der Bagger ordnungsgemäß abgestellt ist:

Und am Samstag Abend sah es dann auf der Südseite so aus:

Wir haben auch über die Mauern gesprochen die er noch erstellen muss. Dabei sind wir dann so verblieben dass die Mauer an der Vorderseite vorerst weggelassen wird, und wir prüfen ob wir diese selber mit Gabionen machen. Das wäre zwar enorm viel Arbeit aber spart eventuell Geld, das muss ich aber zuerst erfragen. Mal schaun.

Es geht weiter!

Nach der Sommerpause hat gestern unser Tiefbauer begonnen mit den Anfüllarbeiten und Anschlussarbeiten an den Abwasserkanal. Jetzt siehts zwar aus wie auf dem Schlachtfeld – überall tiefe Schützengräben – aber das passt schon.

Seitlich hat er auch begonnen den Aufstieg zur Haustür anzulegen. Und zudem soll das Kraftwerk dort den Hausanschluss einbauen.

Weberhaus erwacht auch so langsam aus dem verdienten Sommerurlaub und hat mir die finale Elektroplanung mit einer dicken Überraschung zugeschickt. Aufgrund der KFW Förderung soll es erforderlich sein dass nur ein einziger Hauszähler vom Energieversorger eingebaut werden kann – aber die KFW und der Netzbetreiber sagten dass sollte eigentlich gehen. Das muss ich jetzt erst mal klären ob es da nicht andere Lösungen gibt, aber ich bin sicher dass wir auch hier eine Lösung finden. Weberhaus hat mir jedenfalls zugesichert das nochmal zu überprüfen.

Bauferien…

Trotz Bauferien geht ein bisschen was vorwärts. Leider nicht so viel wie ich gerne hätte, aber immerhin etwas:

Weberhaus war da und hat auf dem Keller den Grundriss angezeichnet und ein paar Montagevorbereitungen getroffen. Wir sind dann gleich mal hoch und haben „Wohnen im neuen Haus“ gespielt :-).

Ausserdem hat Weberhaus ihr Revier markiert und ein kleines Schild angebracht – direkt unterhalb meines Baufreigabescheines, an meinem Pfosten.

Unser Tiefbauer ist aktuell noch anderweitig beschäftigt, aber nutzt unseren Bauplatz als Materiallager. Ganz zur Freude unserer Kinder 🙂

Man beachte Sophies neue Arbeitshose. Standesgemäß in Pink.

Und das kommt dabei raus wenn man am falschen Ort spart: Bei der Abdeckung der Böschungen der Baugrube hatten wir plötzlich zu wenig Folie. Also schnurstraks zum Baumarkt, und eine Rolle gekauft – größer und viel mehr drauf als die vom Baufachhandel um die Ecke, aber der hatte leider schon zu. Die Folie haben wir zwischenzeilich schon einmal ausgetauscht, da sie im Sonnenlicht quasi zerbröselt ist. Beim letzten Gewitter vor ein paar Tagen war sie dann komplett zerissen und hat sich über die angrenzenden Grundstücke verteilt.

Dagegen ist die schwarze Folie aus dem Baufachhandel noch so gut wie am ersten Tag. Da bröselt nix.

Der Keller ist allerdings immernoch nicht fertig isoliert, aber das stört aktuell nicht sonderlich. Er muß nur bis Hausaufstellung fertig sein. Die Grube kann trotzdem zugeschütter werden, sobald mein Tiefbauer Zeit hat.

 

Anfüllschutz

Nachdem der Keller nun isoliert ist kommt eine weiter Eigenleistung. Der Anfüllschutz musste angebracht werden. Dazu haben wir nach Empfehlung unseres Tiefbauers und unserer Architektin eine Folie mit eingebauter Drainage verwendet: Delta Terraxx.

Dankenswerter weise half mir dabei mein Neffe, alleine wäre es schon ein bisschen eine Plackerei geworden.

Leider konnte ich erst nur die rechte und die hintere Seite machen, da ich das Messer zum einschneiden der Noppenbahn vergessen hatte. Aber es geht eigentlich recht flott, wenn man die zugehörigen Befestigungsschrauben verwendet.

Das obere Teilstück mache ich dann im Laufe der Anfüllarbeiten wenn man besser dran kommt. Dafür habe ich extra Bahnen mit 75cm Höhe gekauft.

So sanft eingekleidet kann dann der Graben wieder verfüllt werden ohne die Isolation zu beschädigen. Unser Tiefbauer will nächste Woche anfangen… da muss ich es etwas laufen lassen…

Kelleraufbau: Abdichtung und Isolation

Nachdem nun der Beton vollständig ausgehärtet ist, konnten alle stützen entfernt werden und der nächste Arbeitsschritt erfolgen. Zuerst wurden von außen alle Risse und Stoßstellen an den Fertigteilen mit Betonspachtel zugemacht. Anschließend wurde zwischen Kellerwand und Bodenplatte eine Hohlkehle mit Betonspachtel angebracht. Diese verhindert dass sich Flüssigkeit ansammelt und nicht mehr abfließen kann.

Anschließend wurden alle Stoßstellen mit einer schwarzen Dichtmasse überstrichen, und zwar genau nach Herstellervorgaben für unseren Lastfalls „zeitweise aufstauendes Sickerwasser“. Dazu musste eine Glasfaserarmierung in die Dichtmasse eingearbeitet werden, und das ganze mindestens 4mm dick überstrichen werden.

Das ganze erfolgte bei über 30°C und strahlendem Sonnenschein… dementsprechend groß war auch der Verbrauch an Flüssigkeit. Natürlich haben wir wieder Mineralwasser gebracht, und das wurde auch dankend angenommen.

Unser Baugutachter vom BSB (Bauherren-Schutzbund e.V.) hat sich das auch angeschaut und war sehr zufrieden mit den Arbeiten, wie auch mit dem ganzen Keller insgesamt. Also sind wir auch zufrieden 🙂

Heute wurde dann die Isolation aufgebracht. Schon früh morgens waren die Arbeiter daran, die Wände mit einer schwarzen Grundierung einzustreichen, und die ersten Blöcke der Isolation wurden zurecht gesägt.

Anschließend ging es los, Block für Block wurde mit Kleber angebracht. Mittags sah das dann so aus:

Und Abends dann so:

Sogar die Lichtschächte sind schon befestigt. Jetzt fehlt nur noch der vordere Teil, dann ist der Keller außen fertig und kann wieder angefüllt werden.

Baufreigabe

So, nun ca. eine Woche nach Beginn der „echten“ Baumaßnahmen kommt auch der Baufreigabeschein… etwas seltsam, aber so in Ordnung. Mit Abgabe des Vermessungsprotokolls auf dem Landratsamt ist die Baufreigabe quasi erteilt (naürlich nur wenn alles O.K. ist :-)), und die Zusendung des Freigabescheines ist dann sozusagen nur noch eine kleine Formalität.

Natürlich haben wir diesen wie es sich gehört gleich auf der Baustelle angebracht, und damit unseren Pflichten genüge getan.

Nebenbei wurden auch gleich noch die Isolationsplatten für die Kellerisolation angeliefert. Der Lieferant war etwas ungehalten ob der Verkehrssituation im Baugebiet… wenn ca. 10 Baustellen gleichzeitig in einer Straße bauen kann es da natürlich hin und wieder eng werden. Aber da müssen die halt nun durch.

Ältere Beiträge

© 2019 Abenteuer Hausbau

Theme von Anders NorénHoch ↑