Abenteuer Hausbau

Unser Weg zum eigenen Haus

Kategorie: Keller

Noch 7 Tage…

Noch genau 7 – in Worten: SIEBEN! – Tage. Dann gehts los.

Inzwischen haben wir noch einiges gemacht:

  • den Kellerraum haben wir gespachtelt und gestrichen, weil wir nach dem Einbau der ganzen Armaturen und der Heizung und Stromverteiler und und und… da vermutlich nicht mehr so einfach dran kommen
    • Das heißt, eigentlich hat ihn mein Schwiegerpapa und meine Frau gestrichen – ich musste arbeiten
  • das fehlende Lüftungsrohr für den Frischluftturm haben wir gelegt
  • den Lichthof haben wir begonnen – können ihn aber leider nicht mehr vor dem Haus fertig machen da wir sonst den Platz belegen, den Weberhaus vermutlich braucht
  • Den Ablauf für den Lichthof installiert
  • Eine Behelfstreppe haben wir gebaut – jetzt kommt man besser hoch, ich denke dass die Monteure das zu schätzen wissen
  • Einen Fliesenleger beauftragt
  • Mit dem Küchenhersteller den Liefertermin abgesprochen
  • Mit meinem Schreiner des Vertrauens den Liefertermin für meinen Badezimmerschrank abgesprochen
  • Kabelziehelfer organisiert
  • Mit dem Bauleiter von Weberhaus den Zeitplan abgesprochen
  • Mit dem Nachbarn über die Gestaltung der Grenze gesprochen

Wir planen auch ein kleines Richtfest, und laden dazu natürlich dann unsere Handwerker, Familie, Freunde und Nachbarn (neu und alt :-)) ein.  Das Richtfest wird auch von Weberhaus unterstützt, der Bautrupp wird uns einen Raum freiräumen so dass wir da ein bisschen feiern können.

In der letzten Woche kamen auch etliche Pakete mit Kabeln und sonstigem Zubehör an, welches ich für die ersten Eigenleistungen brauche. Ich hoffe mal dass ich nun alles habe, aber die letzten Zweifel werde ich wohl bis zum Stelltermin mit mir herumtragen.

Abendstimmung auf der Baustelle
Fertig!
Schwiegervater bei der Arbeit

Hausanschlüsse (fast) fertig

Nachdem die Anfüllung des Arbeitsraumes schon fast fertig ist, wurde der Mehrspartenanschluss durch den Energieversorger ED Netze gemacht. Zufällig kam ich dazu als er gerade die Leerrohre für meine Glasfaseranschlüsse – jawohl, mehrzahl – erstellt hat (wir erinnern uns: Ich habe die Wahl zwischen zwei Glasfaser-Netzen, und ca. 95% in Deutschland haben noch nicht mal einen einzigen Glasfaseranschluss bis direkt ins Haus…) . Strom und Daten sind somit fertig, und Wasser kommt die Tage. Das orange Ding, welches da aus dem Boden ragt, ist der Gasanschluss – den ich nicht brauche weil ich eine Wärmepumpe hab. Und das noch offen rumliegende Leerrohr ist für den Wasseranschluss gedacht. Passt alles soweit.

Weberhaus hat sich auch nochmal wie verpsrochen um meine Zähler gekümmert, alles in bester Ordnung. Ich bekomme wie geplant zwei separate Zähler vom Energieversorger: Einen Zweirichtungs-Doppeltarif-Zähler für die Hauptwohnung, und einen normalen Zähler für die Einliegerwohnung.

Damit kann ich wie geplant meine Wohnung und die Heizung mit Solarstrom betreiben, und die Einliegerwohnung kann einen Wunschtarif mit einem Wunschversorger machen. Jetzt überlege ich mir noch wie ich den Zählerstand in der Einliegerwohnung verfügbar mache, so dass der Mieter seinen Stromverbrauch auch im Blick hat. Denn leider hat er keinen Zugang zum Technikraum – absolute Fehlplanung meinerseits 🙁

Glatthaar Keller war auch wieder auf der Baustelle und hat die letzten Verschalungen entfernt, und mit den Beton-Spachtelarbeiten der Fugen begonnen. Und: sie haben die Baustelle aufgräumt, nachdem wir letztes Wochenende alles zusammengefegt und in Müllsäcke gestopft hatten mit der Absicht, das alles bei Gelegenheit zu entsorgen. Was soll ich sagen, die Entsorgung hat Glathaar übernommen 🙂 Saubere Arbeit, saubere Baustelle! Als ich gestern hoch kam war alles schon weg…

Als nächstes kommt dann die Stützmauer hinten am Grundstück, und dann noch die restliche Aufschüttung, Erde verteilen, Lichthof für die ELW setzen (Eigenleistung), und die vordere Stützmauer. Diese werden wir eventuell auch in Eigenleistung machen, das hängt davon ab wie teuer das wird… das bin ich gerade am rausfinden.

 

Jede Menge Dreck…

Unser Tiefbauer ist fleißig am zuschütten des Arbeitsraumes um den Keller. Dabei hat er auch gleich alle Rohre für das Regenwasser verlegt, und auch noch Leerrohre für Strom, Telefon und Wasser. Die Anschlüsse sind soweit auch beauftragt und am Dienstag soll der Mehrspartenanschluss gesetzt werden.

Hinter dem Keller wurde sehr viel mit Leerkies angeschüttet, damit das Wasser schneller versickern kann. Besonders beim Lichthof ist das wichtig, denn da hinter ist das Schlafzimmer der Einliegerwohnung.

Es ist ein tolles Gefühl, ohne Leiter auf das Haus gehen zu können 🙂

So sah es am Mittwoch Abend aus:

… und so am Freitag Abend.

Der kleine Bauherr prüft ob der Bagger ordnungsgemäß abgestellt ist:

Und am Samstag Abend sah es dann auf der Südseite so aus:

Wir haben auch über die Mauern gesprochen die er noch erstellen muss. Dabei sind wir dann so verblieben dass die Mauer an der Vorderseite vorerst weggelassen wird, und wir prüfen ob wir diese selber mit Gabionen machen. Das wäre zwar enorm viel Arbeit aber spart eventuell Geld, das muss ich aber zuerst erfragen. Mal schaun.

Bauferien…

Trotz Bauferien geht ein bisschen was vorwärts. Leider nicht so viel wie ich gerne hätte, aber immerhin etwas:

Weberhaus war da und hat auf dem Keller den Grundriss angezeichnet und ein paar Montagevorbereitungen getroffen. Wir sind dann gleich mal hoch und haben „Wohnen im neuen Haus“ gespielt :-).

Ausserdem hat Weberhaus ihr Revier markiert und ein kleines Schild angebracht – direkt unterhalb meines Baufreigabescheines, an meinem Pfosten.

Unser Tiefbauer ist aktuell noch anderweitig beschäftigt, aber nutzt unseren Bauplatz als Materiallager. Ganz zur Freude unserer Kinder 🙂

Man beachte Sophies neue Arbeitshose. Standesgemäß in Pink.

Und das kommt dabei raus wenn man am falschen Ort spart: Bei der Abdeckung der Böschungen der Baugrube hatten wir plötzlich zu wenig Folie. Also schnurstraks zum Baumarkt, und eine Rolle gekauft – größer und viel mehr drauf als die vom Baufachhandel um die Ecke, aber der hatte leider schon zu. Die Folie haben wir zwischenzeilich schon einmal ausgetauscht, da sie im Sonnenlicht quasi zerbröselt ist. Beim letzten Gewitter vor ein paar Tagen war sie dann komplett zerissen und hat sich über die angrenzenden Grundstücke verteilt.

Dagegen ist die schwarze Folie aus dem Baufachhandel noch so gut wie am ersten Tag. Da bröselt nix.

Der Keller ist allerdings immernoch nicht fertig isoliert, aber das stört aktuell nicht sonderlich. Er muß nur bis Hausaufstellung fertig sein. Die Grube kann trotzdem zugeschütter werden, sobald mein Tiefbauer Zeit hat.

 

Anfüllschutz

Nachdem der Keller nun isoliert ist kommt eine weiter Eigenleistung. Der Anfüllschutz musste angebracht werden. Dazu haben wir nach Empfehlung unseres Tiefbauers und unserer Architektin eine Folie mit eingebauter Drainage verwendet: Delta Terraxx.

Dankenswerter weise half mir dabei mein Neffe, alleine wäre es schon ein bisschen eine Plackerei geworden.

Leider konnte ich erst nur die rechte und die hintere Seite machen, da ich das Messer zum einschneiden der Noppenbahn vergessen hatte. Aber es geht eigentlich recht flott, wenn man die zugehörigen Befestigungsschrauben verwendet.

Das obere Teilstück mache ich dann im Laufe der Anfüllarbeiten wenn man besser dran kommt. Dafür habe ich extra Bahnen mit 75cm Höhe gekauft.

So sanft eingekleidet kann dann der Graben wieder verfüllt werden ohne die Isolation zu beschädigen. Unser Tiefbauer will nächste Woche anfangen… da muss ich es etwas laufen lassen…

Kelleraufbau: Abdichtung und Isolation

Nachdem nun der Beton vollständig ausgehärtet ist, konnten alle stützen entfernt werden und der nächste Arbeitsschritt erfolgen. Zuerst wurden von außen alle Risse und Stoßstellen an den Fertigteilen mit Betonspachtel zugemacht. Anschließend wurde zwischen Kellerwand und Bodenplatte eine Hohlkehle mit Betonspachtel angebracht. Diese verhindert dass sich Flüssigkeit ansammelt und nicht mehr abfließen kann.

Anschließend wurden alle Stoßstellen mit einer schwarzen Dichtmasse überstrichen, und zwar genau nach Herstellervorgaben für unseren Lastfalls „zeitweise aufstauendes Sickerwasser“. Dazu musste eine Glasfaserarmierung in die Dichtmasse eingearbeitet werden, und das ganze mindestens 4mm dick überstrichen werden.

Das ganze erfolgte bei über 30°C und strahlendem Sonnenschein… dementsprechend groß war auch der Verbrauch an Flüssigkeit. Natürlich haben wir wieder Mineralwasser gebracht, und das wurde auch dankend angenommen.

Unser Baugutachter vom BSB (Bauherren-Schutzbund e.V.) hat sich das auch angeschaut und war sehr zufrieden mit den Arbeiten, wie auch mit dem ganzen Keller insgesamt. Also sind wir auch zufrieden 🙂

Heute wurde dann die Isolation aufgebracht. Schon früh morgens waren die Arbeiter daran, die Wände mit einer schwarzen Grundierung einzustreichen, und die ersten Blöcke der Isolation wurden zurecht gesägt.

Anschließend ging es los, Block für Block wurde mit Kleber angebracht. Mittags sah das dann so aus:

Und Abends dann so:

Sogar die Lichtschächte sind schon befestigt. Jetzt fehlt nur noch der vordere Teil, dann ist der Keller außen fertig und kann wieder angefüllt werden.

Baufreigabe

So, nun ca. eine Woche nach Beginn der „echten“ Baumaßnahmen kommt auch der Baufreigabeschein… etwas seltsam, aber so in Ordnung. Mit Abgabe des Vermessungsprotokolls auf dem Landratsamt ist die Baufreigabe quasi erteilt (naürlich nur wenn alles O.K. ist :-)), und die Zusendung des Freigabescheines ist dann sozusagen nur noch eine kleine Formalität.

Natürlich haben wir diesen wie es sich gehört gleich auf der Baustelle angebracht, und damit unseren Pflichten genüge getan.

Nebenbei wurden auch gleich noch die Isolationsplatten für die Kellerisolation angeliefert. Der Lieferant war etwas ungehalten ob der Verkehrssituation im Baugebiet… wenn ca. 10 Baustellen gleichzeitig in einer Straße bauen kann es da natürlich hin und wieder eng werden. Aber da müssen die halt nun durch.

Kelleraufbau Tag 1 + 2

Die Vorarbeiten wurden bereits letzte Woche abgeschlossen, so dass Montag früh pünktlich mit dem Aufbau des Kellers begonnen wurde.

Unser Plan sieht eine ca. 60qm große Einliegerwohnung im Keller vor. Auf dem Plan wirkt das größer… aber das ist glaub immer so, wenn mal alle Stützen draussen sind und alles verspachtelt und gestrichen ist wird das bestimmt schön.

Was soll ich da groß beschreiben – es ist schon ein sehr erhabenes Gefühl, wenn die erste Kellerwand am Kran langsam einschwebt und platziert wird. Unser Ausfbauteam von Glatthaar hat gründlich, sauber und schnell gearbeitet. Lediglich bei der Vorsortierung der Wände beim verladen gabs da anscheinend etwas durcheinander, aber das wurde schnell sortiert und dann ging der Aufbau schnell über die Bühne.

Zwischendurch waren die Elektriker von Weberhaus da, um alle Kabel und Leerrohre in die Decke einzulegen. Auch das ging zügig und gründlich, so dass am Abend alles bereit war für den Beton.

Wir sorgten für unsere Arbeiter natürlich mit Kaffee, Mineralwasser und Brezeln – wenn es den Arbeitern gut geht wird auch der Bau gut.

Heute morgen wurden dann noch Restarbeiten an der Kellerdecke abgeschlossen, und dann kam die große Betonpumpe zum ausgießen der Decke und der Wände. Und wenn alles ausgehärtet ist geht es weiter mit Abdichtung und Isolation.

Was auch wiedermal super funktioniert hat: Die Buchhaltung von Weberhaus. Pünktlich am Samstag lag ein Brief im Briefkasten mit der nächsten Abschlagszahlung. Aber das haben die sich nun auch redlich verdient.

Und nun ein paar Bilder…

Die 1. Wand schwebt ein…

10 Minuten später:

Wände Nr. 16 und 17 noch nicht an Ort und Stelle

2/3 der Aussenwände stehen bereits

… und schon um kurz vor 11 sind alle Aussenwände befestigt und der „Innenausbau“ hat begonnen

Die Innenwände kommen dran

Zwischendurch waren auch die Elektriker von Weberhaus vor Ort und haben die Keller-Elektrik eingelegt

Abends nachdem alle weg waren konnte ich mal spickeln gehen – natürlich vorschriftsmäßig mit Helm *ähm*…

Blick auf den Eingangsbereich und die Badezimmer-Türe vom Wohnzimmer aus:

Das Schlafzimmer vom Wohnzimmer aus

Küche bzw. Koch-Ecke

Ausblick aus dem Wohnzimmer – zwei riesige Fenster!

Heute morgen ging es dann weiter: Betonpumpe in Action

Da braut sich was zusammen…

Und so sah es dann heute Abend aus:

Wir können es kaum erwarten wie es weitergeht!

© 2019 Abenteuer Hausbau

Theme von Anders NorénHoch ↑